Porsche 911 Streng genommen stammt der Porsche 911 vom VW Käfer ab - und wie dieser prägte er die Auto-Welt. Bis heute verkörpert der „Elfer“ die Seele der Sportwagenmarke aus Zuffenhausen. (FOTO: AUTONEWS)
Deutschland in der Nachkriegszeit: Die Kriegstrümmer werden Stück für Stück beseitigt. Es lockt die neue Konsumwelt – die Republik erlebt ihr Wirtschaftswunder. In dieser Zeit kommen auch viele deutsche Auto-Modelle mit Kult-Potenzial.
Adenauers Mercedes
Bis heute ist Adenauers Mercedes 300 unvergessen. Premiere feierte er auf der IAA 1951 – sechs Jahre nach Kriegsende. Unter der Haube sechs Zylinder und 115 PS – damals ein echter Paukenschlag. Bundeskanzler Konrad Adenauer schätzte den später inoffiziell nach ihm benannten Mercedes wegen des hinteren Raumangebots.
Ein Massenprodukt und dennoch kultig war selbstverständlich der VW Käfer. Rund 21 Millionen gebaute Exemplare sprechen für sich: Der Käfer gehört so untrennbar zu den Deutschen wie Bier und Bratwurst. Er steht sinnbildlich für das Wirtschaftswunder der 1950er-Jahre, aber auch die Krise der Siebziger.
„So einen hatte Onkel Norbert“
Auch die 60er-, 70er- und 80er-Jahre haben eine ganze Reihe unvergesslicher Autos mit sich gebracht. Da wäre die knuddelige Isetta von BMW, der praktische Opel Kadett B oder der Ur-Quattro von Audi. In den Köpfen vieler Deutscher werden da Erinnerungen wach – sie reichen von „So einen hatte Onkel Norbert“ bis zu „Der war mein Kindheitstraum“.
Es gibt viele Autos, die sich in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt haben, egal ob man Autos liebt oder nur zur Kenntnis nimmt. Einige haben neue Formen und Gattungen geprägt, andere waren zu Hunderttausenden im Straßenbild vertreten.