Fahrradhelm: Im Verkehr unter Schutz

20.05.2012 11:55 Uhr | Aktualisiert 20.05.2012 12:11 Uhr
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Fahrradhelm-Träger

Fahrradhelm-Träger (FOTO: MZ)

Er muss richtig sitzen, Hitzestau verhindern und Stöße abfangen - dann ist er gut. Beim Test haben die modernen Cityhelme Punkte eingebüßt, weil ihre Belüftung zu schlecht ist.
Halle (Saale)/MZ/LUW. 

Stiftung Warentest hat in diesem Frühjahr insgesamt 34 Fahrradhelme getestet, der ADAC im Jahr 2010 unter anderem Kinderhelme. Ein Fazit lässt sich nach diesen Überprüfungen in jedem Fall ziehen: Es gibt bereits ab 20 Euro Helme, die gut schützen.

Stiftung Warentest hat dennoch dreimal die Note "Mangelhaft" vergeben. Einmal taugte das Schloss unter dem Kinn nichts, in den beiden anderen Fällen war die Dämpfung bei einem möglich Sturz nicht gut genug. Abgesehen davon hat der neueste Test auf das Problem der Belüftung aufmerksam gemacht. Etliche Helme verfehlten eine bessere Beurteilung, weil ihre Konstruktion so ist, dass sie einen Hitzestau verursachen können. Das betrifft in erster Linie die gerade in Mode gekommenen Cityhelme, die mit ihrer glatten Oberfläche an Skihelme erinnern.

Experten empfehlen hingegen große Öffnungen in der Schale, damit auch der sportliche Fahrer am Kopf nicht mehr als nötig schwitzt. Was ohnehin immer beim Helmkauf gilt: Der Kopfschutz sollte sorgfältig ausgesucht werden. Ein Tipp vom Fachverkäufer zum richtigen Sitz, insbesondere zur Einstellung der Riemen, ist ratsam.