Schwankende Spritpreise: So lassen sich Geld und Kraftstoff sparen

03.01.2012 12:01 Uhr | Aktualisiert 03.01.2012 12:16 Uhr
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Spritspar-Tipps Teaser

Mit einigen Tricks lässt sich auch heute noch Sprit sparen. (FOTO: DPA)

2011 war für Autofahrer hierzulande das bisher teuerste Tankjahr. Die Preise waren starken Schwankungen ausgesetzt. Das wird sich auch 2012 nicht ändern. Wer einige Regeln beachtet, kann an der Zapfsäule aber trotzdem Geld sparen.
HALLE (SAALE)/MZ/DMN. 

Den stark schwankenden Kraftstoffpreisen an Tankstellen sind Autofahrer grundsätzlich ausgeliefert: Ist der Wagen leer, müssen sie für den Sprit unter Umständen viel mehr bezahlen als noch am Vortag. Um die Tankrechnung aber nicht unnötig in die Höhe zu treiben, hilft es, an bestimmten Tagen Benzin oder Diesel zu kaufen, sagt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE).

„Die Preise für Kraftstoffe ziehen am Wochenanfang langsam an, erreichen am Freitag ihren Höhepunkt und geben am Samstag und Sonntag deutlich nach. Vor Feiertagen steigen die Preise, danach fallen sie“, erläutert er Regelmäßigkeiten bei der Spritpreisentwicklung.

Erst tanken, wenn es günstig ist

Müssen Autofahrer an einem Tag tanken, an dem Benzin und Diesel besonders teuer sind, sollten sie sich an der Zapfsäule zurückhalten, rät Hillgärtner. Dann lohne es sich, erst einmal nur so viel Sprit zu kaufen, wie man ungefähr benötige, bis die Kraftstoffpreise wieder fallen.

An Discount-Tankstellen kosten Benzin und Diesel von gleicher Qualität häufig zwischen zwei und vier Cent weniger als an Markenstationen. Außerdem seien die Kraftstoffpreise in ländlichen Regionen meist niedriger als in Städten oder an Autobahntankstellen, wo das Tanken am teuersten ist. Daraus ergeben sich den Angaben des ACE nach im bundesweiten Preisvergleich Differenzen von bis zu 10 Cent.

Lange Extratouren lohnen sich nicht

Extratouren zu einer günstigen Tankstelle sind in der Regel unsinnig: Wer sich eigens auf den Weg macht, um zum Beispiel einen Preisvorteil von 3 Cent auszukosten, und 50 Liter tanken will, spart rein rechnerisch 1,50 Euro. Das entspricht ungefähr einem Liter Kraftstoff, mit dem viele Autos keine 15 Kilometer weit kommen. Berücksichtigt man noch den Fahrzeugverschleiß, rentieren sich bestenfalls 10 Kilometer Umweg, um an günstigen Sprit zu kommen.

Weitere Spritsparer-Tricks für Autofahrer stehen unten in der Bildergalerie. (dpa)