Luftbild der Leucorea in Wittenberg. (FOTO: ARCHIV)
Den Rahmen der Veranstaltung bilden Vorträge und Diskussionen zum Thema "Geschichte im Spannungsfeld zwischen europäischer, nationaler und lokaler Geschichtsschreibung".
"Es sollen die Kompetenzen vermittelt werden, die einem an den Universitäten nicht beigebracht werden, zum Beispiel allgemeinverständliches Schreiben", erklärt Hennig Schulze, der seit 2010 der Organisator der Promovierendentage ist. So stünden viele Doktoranden vor der Frage, wie sie ein nicht vorgebildetes Publikum für das eigene Thema interessieren können. Vor allem (Zeit-)Historiker hätten damit Probleme. Das Erstellen eines wissenschaftlichen Posters bietet in diesem Zusammenhang eine gute Möglichkeit, um ein bestimmtes Thema zu veranschaulichen. "Das ist eine Fingerübung für die Doktoranden, aber auch eine Herausforderung, da Zeithistoriker mit sehr viel Text arbeiten", so Schulze. Diesen Text in ein oder zwei Thesen auf einem Poster wiederzugeben, sei nicht einfach. Ein Workshop widmet sich deshalb den Techniken der grafisch-visuellen Darstellung und des prägnanten Schreibens. Die Poster werden anschließend in der Leucorea ausgestellt, wo sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Für die Veranstaltung können sich bundesweit alle Doktoranden mit Lebenslauf und Projektskizze bewerben. Voraussetzung ist lediglich, dass sie derzeit eine Dissertation zur deutschen Zeitgeschichte nach 1945 schreiben. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Bewerbungsschluss ist der 27. Mai.