Die Hochschule Harz präsentiert sich ab Juni mit einer eigenen App. Die pfiffig gestaltete Anwendung informiert kurz und prägnant über die Hochschul-Standorte. (SCREENSHOT: HOCHSCHULE HARZ)
Die Anwendung für Smartphones und Tablet-Computer wird erstmals am kommenden Mittwoch, 6. Juni, zum Campusfest in Wernigerode vorgestellt. Ab diesem Zeitpunkt steht sie auch im App-Store kostenfrei zum Download bereit.
Mit der Planung für die App startete die HS im Oktober vergangenen Jahres und eigentlich sollte sie der krönende Abschluss eines Design-Neustarts sein, der derzeit vorbereitet wird. So ist ein neues Corporate Design (Erscheinungsbild) für Juni nächsten Jahres geplant, die vollständig umgestaltete Webseite soll Anfang 2014 folgen. Doch bis dahin vergehe noch viel Zeit und man wolle nicht in den "Dornröschenschlaf" verfallen, wie Pressesprecher Andreas Schneider sagt. "Daher haben wir uns entschieden, die App vorzuziehen, auch wenn sie im alten Layout erscheint."
Ein ambitionierter Zeitplan, der auch die mit der Umsetzung beauftragte Agentur "Celloon" aus Halle unter Druck setzte. Innerhalb weniger Monate wurde die App entwickelt, an der seitens der HS nicht nur das Marketing, sondern auch das Rechenzentrum, ein Informatiker und zwei Medieninformatiker mitwirkten. Und trotz des Zeitdrucks kann in wenigen Tagen die App in der Version 1.0 vorgestellt werden.
"Es soll nicht eine von vielen Apps sein, sondern eine besondere", sagt Schneider, obwohl es sich dabei zunächst um einen Basis-App handelt. Sie sei ähnlich einer kleinen Webseite aufgebaut: viele Informationen, aber nur wenig Service.
Die App wird für alle gängigen mobilen Endgeräte - Apple, Android, Windows7 - verfügbar sein. Das Design ist jung, dynamisch und frisch - passend zur Zielgruppe, die sich hauptsächlich aus Studierenden, Mitarbeitern, Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie künftigen Studierenden zusammensetzt.
Neben der Vorstellung der Hochschulstandorte Halberstadt und Wernigerode findet sich auch der Mensa-Speiseplan, Bewerberinformationen sowie Events in der App. Im Hinblick auf das Design entschied sich die HS bewusst für das Buchstabenfeld. "Das erschien uns logischer und funktioniert unserer Meinung nach besser als Bilder", begründet Schneider.
Die erste App ist noch nicht auf dem Markt, da bastelt die HS schon an der Nachfolgerversion. Im Oktober soll die Version 1.5 erscheinen. Diese soll über Push-Servicedienste verfügen und somit einen höheren Mehrwert bringen. "Wir wollen dahin, dass die App dem Studenten sagt, dass er seine Bücher verlängern muss oder die Vorlesung wegen Krankheit des Professors ausfällt", sagt Schneider.
Zudem sollen die Schnittstellen zu anderen Apps genutzt werden. So entwickelt derzeit auch das Studentenwerk Magdeburg, welches für die HS Harz, die Universität Magdeburg sowie die HS Magdeburg-Stendal verantwortlich ist, eine eigene App. "Vor Beginn des nächsten Wintersemesters wollen wir starten", sagt Katrin Behrens, Pressesprecherin des Studentenwerks Magdeburg. Die App soll alle wichtigen Informationen für Studenten bereitstellen - von Bafög, über den Mensa-Plan bis hin zum Thema Wohnen.
Aber bis dahin vergehen noch einige Monate und zuvor heißt es am kommenden Mittwoch an der HS Harz: Applaus für die App.