3. Liga: HFC verliert 0:1 gegen Unterhaching

11.08.2012 15:48 Uhr | Aktualisiert 11.08.2012 19:06 Uhr
Dennis Mast (Mitte) bleibt in der Unterhachinger Defensive stecken. (FOTO: WORBSER) 
Zwei Serien gingen am 5. Spieltag der 3. Liga für den Halleschen FC zu Ende. Gegen Tabellenführer Unterhaching mussten die Hallenser nicht nur das erste Gegentor nach 425 Minuten hinnehmen, dieses „goldene Tor“ der Spielvereinigung bedeutete auch die erste Niederlage für den Aufsteiger überhaupt.
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Halle (Saale)/MZ. 

Trainer Sven Köhler musste verletzungsbedingt auf Torhüter Darko Horvat (Sprunggelenk) und Flügelflitzer Toni Lindenhahn (Oberschenkel) verzichten, die beide in letzten Tests vor dem Spiel passen mussten. Somit kam Ersatztorhüter Jürgen Rittenauer zu seinem insgesamt dritten Punktspieleinsatz für den HFC, für Lindenhahn stand Erich Sautner in der Startelf. Im offensiven Mittelfeld erhielt zudem Telmo Teixera wieder den Vorzug vor Anton Müller.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich im ERDGAS Sportpark ein ansehnliches und flottes Spiel, bei dem hochkarätige Torchancen zunächst Mangelware waren. Das Spiel fand hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen statt. Zwar gelang es den ganz in Weiß spielenden Hallensern, sich eine optische Überlegenheit zu erarbeiten, im Strafraum jedoch fehlte meist die nötige Zielstrebigkeit. In der 34. Minute hatten die 7.058 Zuschauer allerdings bereits den Torschrei auf den Lippen, doch ein Ruprecht-Kopfball nach Ecke von Wagefeld verfehlte den linken Pfosten nur knapp.

Nach der Halbzeit erhöhte der HFC den Druck und kam in der Folge zu Chancen im Minutentakt. So konnten sich die Gäste bei ihrem Verteidiger Markus Schwabl bedanken, der in der 57. Minute einen Kopfballknaller von Jan Benes in höchster Not aus dem Torwinkel köpfte.

Trotzdem blieben die Bayern mit ihren Kontern stets brandgefährlich, ein solcher führte in der 65. Minute zum 0:1 durch Niederlechner, der eine Schwabl-Flanke verwertete und mit einem satten Rechtsschuss Rittenauer aus zehn Metern keine Abwehrchance ließ. Danach setzte Trainer Sven Köhler mit drei Wechseln in der Offensive alles auf eine Karte. Doch Zählbares kam für den jetzt Tabellen-Sechsten nicht mehr heraus. Der Coach: „Es war eine Niederlage, die nicht unbedingt notwendig war. Unterhaching hat uns nach einem Ballverlust klassisch ausgekontert, wie es eine Spitzenmannschaft tut.“