Geldscheine.(FOTO: ARCHIV/DPA)
Die Einnahmen der Bundesliga stiegen um fünf Prozent auf 1,746 Milliarden Euro. Spaniens Primera Division (1,718 Milliarden Euro) hielt dank Real Madrid und dem FC Barcelona noch mit. Italiens Serie A (1,553) und Frankreichs Ligue 1 (1,04) folgten in dem Ranking der großen fünf Ligen auf den Plätzen vier und fünf.
Zum 21. Mal hatte Deloitte die Finanzdaten im europäischen Spitzenfußball untersucht. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag vorgestellt. Grundlage der Studie waren die Zahlen aus der Saison 2010/11.
Die Perspektiven der Bundesliga beurteilten die Experten äußerst positiv. „Der zusätzliche Champions-League-Platz ab der Saison 2012/13 und die Steigerung der Erlöse aus der nationalen Medienvermarktung ab 2013/14 um 50 Prozent wird das beeindruckende Wachstum der Bundesliga weiter begünstigen“, sagte Stefan Ludwig, Leiter der Sport Business Gruppe von Deloitte Deutschland.
Schon jetzt ist die Bundesliga in den Bereichen Zuschauerzahlen, Profitabilität und kommerzielle Erlöse (Sponsoring, Hospitality, Merchandising etc.) spitze. Nachholbedarf hat Ludwig bei der Auslandsvermarktung ausgemacht. Hier erlösen die Premier League und die Serie A wesentlich mehr.