Relegation: Karlsruhe schafft sich einen Vorteil

11.05.2012 22:39 Uhr | Aktualisiert 13.05.2012 16:27 Uhr
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Alex Isahvili (l.) und Graetan Krebs

Karlsruhes Alex Isahvili (l.) im Zweikampf mit Graetan Krebs (FOTO: DPA)

Im Relegations-Hinspiel erkämpfte sich der Karlsruher SC beim Drittligisten Jahn Regensburg ein 1:1 (0:0) und geht damit mit einer guten Ausgangsposition ins Rückspiel am Montag (20.30 Uhr) im eigenen Stadion.
Regensburg/SID. 

Der Karlsruher SC hat beste Chancen, den drohenden Abstieg aus der zweiten Fußball-Bundesliga zu verhindern. Im Relegations-Hinspiel erkämpfte sich die Mannschaft von Markus Kauczinski beim Drittligisten Jahn Regensburg ein 1:1 (0:0) und geht damit mit einer guten Ausgangsposition ins Rückspiel am Montag (20.30 Uhr) im eigenen Stadion.

Pascal Groß (76.) sorgte mit seinem Treffer zum 1:1 für Erleichterung beim ehemaligen Europapokal-Teilnehmer. Selcuk Alibaz hatte Regensburg mit einem Foulelfmeter in der 58. Minute in Führung gebracht. Allerdings war der Pfiff von Schiedsrichter Christian Dingert höchst umstritten, da Sebastian Schiek Regensburgs Stefan Binder nicht berührt hatte. "Ich habe mich selbst gewundert, ich hätte den Elfmeter nicht gegeben", sagte Binder.

"Die Erleichterung ist natürlich groß, dass wir das Auswärtstor gemacht haben. Es war aber mehr drin, doch wir haben unser Auswärtsgesicht gezeigt", sagte KSC-Torhüter Dirk Orlishausen. Außenseiter Regensburg, der zuletzt 2004 zweitklassig gespielt hatte, benötigt nun eine große Überraschung, um seinem Trainer Markus Weinzierl den wahrscheinlichen Abschied mit dem Aufstieg zu versüßen. Weinzierl wird seit einigen Tagen als Nachfolger von Jos Luhukay beim Erstligist FC Augsburg gehandelt. Eine Entscheidung des 37-Jährigen ist erst nach dem Ende der Relegationsspiele zu erwarten.

Der KSC hatte den besseren Start, wirkte gefälliger und spielte seine technischen Vorteile aus. Die Oberpfälzer dagegen begannen viel zu ängstlich. Doch mit hohem Einsatz und großer Laufbereitschaft hielt Regensburg dagegen und glich individuelle Nachteile aus. Auch nach der Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe.