Mit der Solaranlage Energiekosten senken

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Einfamilienhaus

Viele Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland sind modernisierungsbedürftig. (FOTO: SPARKASSE)

Wer die Sommermonate nutzt, um eine Solaranlage zu installieren, kann den gesamten Herbst und Winter seine Ausgaben für Energie drosseln. Doch bevor Sie loslegen, sollten Sie diese Schritte beachten.

Eine Solaranlage auf dem Dach hilft, Kosten für Energie zu senken. Ihr Einbau ist dann besonders sinnvoll, wenn Sie gleichzeitig Ihre Wände und Fenster dämmen und wenn der Heizkessel ersetzt wird. Allerdings sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, welche Art von Solaranlage für Sie geeignet und sinnvoll ist: Um Wasser zu erwärmen, reicht eine kleinere Solaranlage aus. Experten der Deutschen Energieagentur (dena) rechnen mit ein bis eineinhalb Quadratmetern Sonnenkollektoren pro Person. Bei einer vierköpfigen Familie muss außerdem ein Speicher gekauft werden, der etwa 100 Liter fasst. Die Kosten liegen dann bei 4.000 Euro aufwärts.

Soll die Solaranlage zusätzlich die Heizung unterstützen, benötigen Sie alles etwas größer. Dann raten dena-Experten zu zehn bis 18 Quadratmetern Kollektoren für vier Personen. Sie werden mit einem 300-Liter-Speicher gekoppelt. Die Kosten liegen bei 8.000 bis etwa 12.000 Euro. Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollten Sie vor den energetischen Verbesserungsmaßnahmen einen Energieberater befragen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst diese Expertenberatung: Energiesparberatung.
Weitere Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen bekommen Sie außerdem von der KfW-Bankengruppe. Und natürlich hilft Ihnen auch Ihr Sparkassenberater.