ARD-Show: Gottschalk sieht die Schuld bei sich

02.05.2012 09:32 Uhr
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Thomas Gottschalk

Im Dezember 2011 präsentiert Thomas Gottschalk sein Konzept zur Sendung «Gottschalk live», im Juni 2012 wird die Sendung bereits wieder abgesetzt. (FOTO: DPA)

Thomas Gottschalk (61) sieht sich nach dem Scheitern seiner Vorabendsendung „Gottschalk Live“ nicht als Opfer von ARD-Intrigen.
Berlin/dpa. 

„Ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen. An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Die ARD-Show des ehemaligen „Wetten, dass..?“-Moderators wird im Juni wegen schlechter Quoten eingestellt.

Er habe sich selbst eher als Kellner gesehen, der seinen Zuschauer oft etwas schön geredet habe, das diese gar nicht bestellt hatten, so Gottschalk. Der Moderator erklärte: „Ich bin auf meinem Krempel sitzen geblieben. Ich bin weder der erste, dem das passiert ist noch der letzte. Und ich bin darüber weder entsetzt noch verzweifelt.“