Fernsehen: Mäßiger Start für «DSDS Kids»

06.05.2012 19:25 Uhr
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«DSDS Kids»

Skyla, neun Jahre, aus Dillingen steht bei der Aufzeichnung der RTL-Castingshow «DSDS Kids» in Köln auf der Bühne. (FOTO: DPA)

Das Zuschauerinteresse an der neuen Show «DSDS Kids» ist deutlich niedriger als an «Deutschland sucht den Superstar». Am Samstagabend sahen durchschnittlich 3, 62 Millionen die erste von vier Shows.
Köln/dapd. 

Das Zuschauerinteresse an der neuen Show «DSDS Kids» ist deutlich niedriger als an «Deutschland sucht den Superstar». Am Samstagabend sahen durchschnittlich 3, 62 Millionen die erste von vier Shows mit Gesangstalenten unter 14 Jahren. Der Marktanteil beim jungen Publikum (14 bis 49 Jahre) betrug RTL zufolge 17,7 Prozent. Der Auftakt der vergangenen «DSDS»-Staffel im Januar zählte 6,17 Millionen Zuschauer.

«DSDS Kids» kam nach Angaben von Dieter Bohlen wegen der großen Nachfrage von Kindern zustande. «Tausend Mal bin ich in den letzten Jahren von jungen Menschen und Kids gefragt worden: Warum gibt es kein DSDS für uns?» Es gab laut RTL 38.664 Bewerbungen und damit mehr als beim Original mit bis zu 35.401.

Die von dem 28-jährigen Daniel Aßmann moderierte Show wurde am Samstag von 18.00 bis 20.00 Uhr im Coloneum in Köln aufgezeichnet. Zehn Kinder sangen vor der Jury aus Michelle Hunziker, Dieter Bohlen und Dana Schweiger und bekamen fast immer großes Lob und Ermutigung.

Die Entscheidung der Zuschauer nach 22.00 Uhr wurde live übertragen. Die drei Kinder mit den meisten Anrufen sind ins Finale gekommen: Der zwölfjährige Besnik aus Murr (Baden-Württemberg) punktete mit «Someone like you» von Adele, der elfjährige Timmy aus Köln mit «Grenade» von Bruno Mars und die achtjährige Alysha aus Bremerhaven mit «Tik Tok» von Ke$ha.

Dieter Bohlen war besonders begeistert von Alysha: «So was von Talent, das gibt's ja gar nicht», sagte der 58-Jährige und «Du siehst tausend Mal besser aus als Beyoncé.» Bohlen ging vor der Achtjährigen auf die Knie. RTL zufolge nimmt sie Klavierunterricht und eifert damit ihrem Vorbild Alicia Keys nach, außerdem singt sie im Chor.

Timmy trat als Erster auf. Bohlen sah in ihm einen «Mini-Checker» und lobte, im Vergleich zu dem «Checker» bei «DSDS» singe er wie ein Weltstar. Der Elfjährige hat vor sieben Jahren mit dem Singen angefangen und tanzt auch. Der zwölfjährige Besnik hat schon eine Band und spielt Schlagzeug.

Das Finale am 25. Mai bestreiten wieder zehn Kinder. Wer gewinnt, bekommt ein Ausbildungsstipendium und ein Preisgeld, mit dem er oder sie der Schule und den Mitschülern einen Wunsch erfüllen kann. Die Kinder, die am Samstag nicht ins Finale gekommen sind, haben als Trostpreis einen zweitägigen Aufenthalt mit der Familie im Fantasialand erhalten. Bohlen hatte gesagt: «Wir möchten den kleinen Künstlern und ihren Eltern tolle Momente schenken, die sie in ihrem ganzen Leben nie vergessen werden.» Es gebe dabei nur Gewinner, keine Verlierer.