Fernsehen: Schwarzwaldhof - Neue Folgen rund um Hotelchefin Hofer

05.07.2012 22:53 Uhr | Aktualisiert 05.07.2012 22:54 Uhr
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Ahnengalerie: Veronika (Saskia Vester) mit...

Ahnengalerie: Veronika (Saskia Vester) mit dem Bild ihres treulosen Sohns (Tim Morten Uhlenbrock) (FOTO: ARD DEGETO/THOMAS KOST)

Von Martin Weber
Die gute alte Schwarzwaldklinik hat schon lange den Betrieb eingestellt, doch es gibt ja noch den Schwarzwaldhof, der von Zeit zu Zeit im Ersten zum idyllisch gelegenen Schauplatz zwischenmenschlicher Konflikte wird.
Halle (Saale)/MZ. 

Die werden zwar nicht ganz so herzzerreißend inszeniert wie einst bei Dr. Brinkmann, Schwester Christa und Co., doch die Macher lassen es zuweilen auch ganz schön krachen.

Abschluss der Filmreihe

So bietet sich dem Zuschauer in den beiden neuen und voraussichtlich letzten Folgen der Filmreihe, die heute und am 13. Juli im Ersten laufen, wieder ein ganzes Bündel familiärer Konflikte sowie größerer und kleinerer Katastrophen - es geht unter anderem um einen schwerwiegenden Mutter-Sohn-Konflikt, die Nachwirkungen eines Jahre zurückliegenden Mordes, schleichende Demenz und beginnenden Alkoholismus. Die Hotelchefin und Familienoberhaupt Veronika Hofer (Saskia Vester) kann einem angesichts dieser Problemdichte echt leidtun. Doch keine Bange: Die Patentlösung zu fast jedem Problem rund um Veronikas herrlich gelegenes Hotel "Schwarzwaldhof" und ihre Sippe wird am Ende jeder Folge frei Haus geliefert.

So läuft es auch im ersten Teil der beiden neuen Filme mit dem dramatischen Titel "Der Schwarzwaldhof: Der verlorene Sohn". Dabei sieht es zunächst gar nicht gut aus für die resolute Hotelchefin: Der abtrünnige Sohn Stefan (Tim Morten Uhlenbrock) hat bei der Konkurrenz angeheuert und nichts Besseres zu tun, als seiner eigenen Mutter die dringend benötigten Feriengäste abspenstig zu machen. Als Veronika ihrem Sohn dann auch noch anbietet, ihm seine Anteile am Schwarzwaldhof abzukaufen und ihm damit eine mögliche Rückkehr erschwert, ist das Tischtuch zwischen den beiden erst mal zerschnitten. Veronikas kerniger Lover Max Henninger (Michael Fitz) erhält derweil eine Nachricht, die alte Wunden bei dem sensiblen Fischzüchter aufreißt - er wird von der Polizei zu einer Gegenüberstellung einbestellt, bei der er den Mörder seiner vor Jahren getöteten Frau identifizieren soll. Dazu kommt, dass sich die fortschreitende Demenz von Opa Albert (Michael Hanemann) nicht mehr verleugnen lässt.

Kein Wunder, dass Veronika das alles gewaltig auf den Magen schlägt. Als die Schmerzen unerträglich werden, geht sie endlich zum Arzt, der das alles gar nicht harmlos findet - er hat den Verdacht, dass Veronika Krebs haben könnte und jagt damit vor allem dem braven Max einen gewaltigen Schrecken ein.

Viele Probleme belasten die Familie

Auch in der zweiten neuen Folge am 13. Juli kommt es für die Familie Hofer knüppeldick: Fischzüchter Max fühlt sich nicht nur von Veronika schwer vernachlässigt, sondern muss auch noch verkraften, dass sich ihr Jugendschwarm, ein Starpianist, im Schwarzwaldhof einquartiert. Tochter Merle (Miriam Morgenstern) macht sich derweil Sorgen um ihren ehrgeizigen Mann Martin (Arndt Schwering-Sohnrey).

"Der Schwarzwaldhof: Der verlorene Sohn" läuft am Freitag um 20.15 Uhr im Programm der ARD. Die nächste Folge ist am 13. Juli im Ersten zu sehen.