Sacha Baron Cohen als «Diktator» bei der Oscar-Verleihung. (FOTO: DPA)
„Unsere asiatische Mentalität unterscheidet sich von der europäischen“, sagte ein Sprecher des Verbands in der Hauptstadt Duschanbe. Zudem sei der Film „minderwertig“. Die Zuschauer sollten lieber für „Meisterwerke“ ihr Geld ausgeben, betonte er.
Damit teilt „Der Diktator“ das Schicksal von Cohens früherem Film „Borat“ (2006) über einen angeblich kasachischen Hinterwäldler, der im nahen Kasachstan verpönt ist. In dem zentralasiatischen Land ist „Borat“ zwar nicht verboten, er wird aber dennoch nicht in Kinos gezeigt. Ein Sprecher des Außenministeriums im autoritär regierten Kasachstan hatte seinerzeit gesagt, „Borat“ beleidige das kasachische Volk. Später räumte die Behörde aber ein, dass durch den Film auch Tausende neugierige Touristen zusätzlich in das Land gekommen seien.