Kinostart 2. August: «Who Killed Marilyn?»

30.07.2012 11:46 Uhr | Aktualisiert 02.08.2012 09:23 Uhr
Sophie Quinton posiert als Candice Lecoeur bei einem Fotoshooting, umringt von Männern - eine Filmszene aus «Who killed Marilyn?». (FOTO: KOCH MEDIA/DPA) 
Von Rüdiger Suchsland
Regisseur Gérald Hustache-Mathieu ist mit "Who killed Marilyn?" ein subversiver und sehr eigenwilliger Film Noir gelungen, eine unorthodoxe Detektiv-Geschichte mit viel schwarzen Humor.
Drucken per Mail
Halle (Saale)/MZ. 

Sie sah aus wie eine Kopie von Marilyn Monroe: Und tatsächlich hat Martine Langevin (Sophie Quinton) von nichts anderem geträumt, als als Wiedergeburt der großen Diva zu enden. Doch eines Tages findet man die Schöne tot auf - alles deutet auf Selbstmord hin: Offenbar hat sie die Überidentifikation mit dem Monroe-Phantasma das Leben gekostet.

Da trifft es sich gut, das sich gerade mit dem Pariser David Rousseau (Jean-Paul Rouve) ein populärer Krimibestseller-Autor in ihrem Heimatdorf aufhält. Er hat geerbt, aber vor allem wittert er in der schönen Leiche eine tolle Story für seinen nächsten Roman. Gemeinsam mit dem misstrauischen Dorf-Polizisten Bruno Leloup (Guillaume Gouix) beginnt er zu ermitteln. Schnell öffnet sich ihm eine ganze Serie von moralischen Abgründen: Dabei spielen korrupte Provinzpolitiker eine Hauptrolle. Nebenbei rekonstruiert er auch das traurige Leben einer Provinzgöttin, die zu höherem geboren war.

Regisseur Gérald Hustache-Mathieu ist mit "Who killed Marilyn?" ein subversiver und sehr eigenwilliger Film Noir gelungen, eine unorthodoxe Detektiv-Geschichte mit viel schwarzen Humor. Hustache-Mathieu tritt mit seinem zweiten Spielfilm in die Fußstapfen von Meistern wie Claude Chabrol - ein Film, der die durchschnittliche Krimiproduktion der Gegenwart weit überragt.

Who killed Marilyn?

Krimikomödie, F 2011, Regie: Gérald Hustache-Mathieu

FSK: Ab 12 Jahre

Der Film startet zunächst nicht in den Kinos unserer Region.