Die Bildkombo zeigt die Siegerentwürfe für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal (v.o.) von Marc Weis und Martin de Mattia aus München, von Jan Edler und Tim Edler aus Berlin und von Tina Bara und Alba d?Urbano aus Leipzig. (FOTO: DPA)
Auf Platz zwei und drei landeten das Studio „realities: united“ aus Berlin und der Entwurf von Anna Dilengite, Tina Bara sowie Alba d'Urbano aus Leipzig. Das Preisgericht hatte zwei Tage lang über die insgesamt 38 eingereichten Entwürfe beraten. Einer der drei Vorhaben wird schließlich realisiert.
Das Einheitsdenkmal soll bis zum 25. Jahrestag der friedlichen Revolution am 9. Oktober 2014 fertig sein. Der Bund stellt dafür 5 Millionen Euro zur Verfügung, weitere 1,5 Millionen Euro kommen vom Freistaat Sachsen. In der sächsischen Metropole gab es in den vergangenen Wochen und Monaten heftige Debatten darüber, ob das Denkmal nötig ist. Es soll bis zum 25. Jahrestag der friedlichen Revolution am 9. Oktober 2014 fertig sein.
„Die Entwürfe geben drei völlig verschiedene Antworten - vom Garten, über eine Demokratiewerkstatt bis zum Mitnehm-Denkmal“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Insgesamt erhalten die drei besten Werke ein Preisgeld von 55 000 Euro. Für die Umsetzung stehen bis zu 6,5 Millionen Euro des Bundes und Sachsens zur Verfügung.