Sachsen-Anhalt: Kultur kommt ins Klassenzimmer

21.05.2012 13:43 Uhr
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Historisches Pflaster

Blick auf das historische Pflaster in der Albrechtstraße in Dessau. Das Pilotprojekt „Marktplatz Kultur und Schule“ wir hier am 5. Juni in der Villa Krötenhof eröffnet. (ARCHIVFOTO: RUTTKE)

Mit dem Pilotprojekt „Marktplatz Kultur und Schule“ wird am 5. Juni in sechs Städten Sachsen-Anhalts für eine Zusammenarbeit von Schulen, Firmen und Kultureinrichtungen geworben.
Naumburg/dpa. 

Die Kultur kommt ins Klassenzimmer: Mit dem Pilotprojekt „Marktplatz Kultur und Schule“ wird am 5. Juni in sechs Städten Sachsen-Anhalts für eine Zusammenarbeit von Schulen, Firmen und Kultureinrichtungen geworben. „Neben Dessau-Roßlau, Genthin, Merseburg, Sangerhausen und Wernigerode beteiligt sich an diesem Tag auch Naumburg an der Aktion“, sagte der dortige Projektleiter Mathias Trommer am Montag bei der Vorstellung des städtischen Programms. Ziel sei es, Projekte mit Schülern zu planen. Als Initiator vergibt die Kulturstiftung der Länder (Berlin) pro Kommune einen Förderpreis von 500 Euro für das beste Projekt.

„Bis jetzt haben Vertreter von zehn Schulen, sechs Kultureinrichtungen und zwei Firmen ihr Kommen zugesagt. Aber der Marktplatz ist offen für alle Einrichtungen“, sagte Trommer. Die künftigen Partner kämen ins Gespräch, und wie auf einem Marktplatz sei das ein Geben und Nehmen. „Beispielsweise suchen die Schüler einer Theater-AG Partner, vor denen sie auftreten und die sie im Gegenzug auch finanziell unterstützen könnten“, sagte der Projektleiter. Zudem bieten die Technischen Werke Naumburg für junge Künstler Ausstellungsflächen und Arbeitsmaterialien sowie Werbung auf ihrer Homepage an. Mit der Aktion werde der Grundstein für eine Vernetzung in der kulturellen Bildung der Schulen gelegt, sagte Trommer.

Das Pilotprojekt basiert auf der Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp!“ der Kulturstiftung der Länder (KSL), die sich seit 2003 für Kooperationen zwischen Kultur und Schule einsetzt.