Schloss Zerbst: Versunkene Pracht des Rokoko

13.05.2012 19:22 Uhr | Aktualisiert 08.01.2013 11:01 Uhr
Schloss Zerbst: Der von Knobelsdorff errichtete Ostflügel, der wieder über ein Dach verfügt. (FOTO: ANDREAS STEDTLER) 
Unter Fürst Carl Wilhelm von Anhalt-Zerbst begann 1681 der aus dem Brandenburgischen bekannte holländische Architekt Cornelis Ryckwaert mit dem Bau des Schlosses Zerbst.
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Halle (Saale)/MZ. 

Eine Dreiflügelanlage, dessen Mittelteil 1696 eingeweiht wurde - drei Jahre nach dem Tod Ryckwaerts, der auch Schloss Oranienbaum entworfen hatte. Den Westflügel des Zerbster Schlosses errichtete der Italiener Simonetti, den Ostflügel der Preuße Knobelsdorff. 1872 zog das Anhaltische Staatsarchiv ins Erdgeschoss des Prachtbaus ein, 1921 wurde das Schlossmuseum gegründet, dessen Räume sich über den Mittelbau und Ostflügel verteilten. In letzterem befand sich zudem das Finanzamt. Nach dem Luftangriff 1945 blieb der Ostflügel als Ruine erhalten.

Die MZ verlost für 20 Leser die Teilnahme an einer kostenlosen Führung durch die Schlossruine Zerbst am Sonntag, 20. Mai. Treffpunkt ist am Schlosseingang zur Hofseite. Die Führung dauert rund eine Stunde. Interessenten melden sich per Mail (Betreff: Anhaltspunkte - Anmeldung für Führung) bis Dienstag, 15. Mai, 10 Uhr: Angabe von Namen, Telefonnummer, Anzahl der Personen, jeweils zwei sind möglich. Oder telefonisch am Dienstag, 15. Mai, von 10 bis 11 Uhr: (0345) 5652723, Angabe von Namen, Telefonnummern, Zahl der Personen.

Aus allen E-Mail-Schreibern und Anrufern werden 20 Personen ausgelost und telefonisch informiert. E-Mail-Adresse zur Anmeldung: info@mz-cardplus.de

Schloss Zerbst - Kleinod Anhalts