Die jüngste Begegnung mit einem anderen Planeten, die der Mensch einleitete, war die Landung der Sonde "Curiosity" auf dem Mars zu Wochenbeginn. Seine Mission ist es, auf dem Mars die für die Entstehung von Leben wichtigen organischen Moleküle aufzuspüren. Die Mission des Mars-Rovers ist auch als ein Baustein zur Reise zum Roten Planeten zu verstehen, die vielleicht in einigen Jahren erfolgen könnte.
Die Voraussetzung zur Erforschung von Lebensformen außerhalb unseres Sonnensystems haben sich auch verbessert. Wissenschaftler haben erkannt, dass Leben auch unter weit extremeren Bedingungen, als bisher angenommen, möglich ist. Doch auch innerhalb des Sonnensystems sind die Forschungsergebnisse dank leistungsstarker Teleskope und unbemannter Weltraumsonden immer besser geworden. Nicht nur kalte Gesteinsbrocken lagern auf den Planeten: Das NASA-Raumschiff Cassini beispielsweise entdeckte unter den Nebeln des Saturn-Satelliten Titan mehrere Seen. Die Stardust-Sonde sammelte Aminosäure - einen grundlegenden Baustein des Lebens - bei ihrer Begegnung mit einem Kometen im Staub. In dem Film äußern sich Wissenschaftler wie der Astrobiologe Chris McKay, der laut Arte einige der unwirtlichsten Orte der Erde untersuchte, um zu verstehen, wie Leben dort entstehen kann.
Im ersten Teil, "Haben wir Nachbarn im All?", gehen die Autoren der Frage nach, welche Parallelen sich zu Mars und dem Saturn-Mond Titan, auf denen es ebenfalls Voraussetzungen für Leben in Form von Eis und Aminosäuren gibt, ziehen lassen. Im zweiten Teil, "Entdeckung neuer Monde", geht es um die Suche nach Voraussetzungen für Leben innerhalb unseres Sonnensystems, aber auch außerhalb, in anderen Galaxien.
"Auf der Suche nach außerirdischem Leben": Teil 1 läuft heute um 20.15 Uhr, Teil 2 um 21.10 Uhr auf Arte.