Volleyball: Fans des CVM rücken wieder näher ans Spielfeld

15.06.2012 13:36 Uhr | Aktualisiert 17.06.2012 16:29 Uhr
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«Piratennest» 2007

«Piratennest» 2007 – Jahrhunderthalle Spergau (FOTO: CV MITTELDEUTSCHLAND)

Die Jahrhunderthalle in Spergau wird umgebaut. Dabei sollen für die Volleyballspiele des CV Mitteldeutschland die Tribünen wieder näher an das Spielfeld rücken.
Spergau/Halle (Saale)/MZ. 

Wie der Verein am Freitag mitteilte, wollen die Verantwortlichen des Vereins und der Kommune gemeinsam "wieder das arenaähnliche Flair früherer Bundesligajahre schaffen."

Ein Jahr durften die Piraten nach dem Aufstieg in das Volleyballoberhaus 2007 noch im alten „Piratennest“ spielen. Eine Ausnahmegenehmigung der Deutschen Volleyballliga (DVL) gestattete die Nutzung der Halle trotz der zu geringen Deckenhöhe. Diese sechzig Zentimeter waren der Anlass dafür, dass 2008 das Spielfeld um ganze 3,50 Meter verschoben werden musste, so der CVM. Ein kostspieliges Unterfangen, und die „Osttribüne“ musste teilweise weichen. "Trotz der Neupositionierung der Tribünen spürte man, dass sich die Zuschauer nicht mehr so wohl gefühlt haben. Die Nähe zum Geschehen und das Gefühl, mittendrin zu sein, hatte vielen Piratenfans in der Folgezeit plötzlich gefehlt", erinnert sich Peter Kurzawa, Vorstandchef des CVM.

Genau hier liegt die Motivation der gemeinsamen Umbauarbeiten im Sommer. Die Osttribüne wird über die gesamte Hallenlänge bis auf die zwei unteren Reihen wieder ausgefahren. Schiedsrichter und Schreibertisch tauschen die Seiten. Damit erhöht sich die Platzkapazität der Halle um fast 100 Sitzplätze und die Zuschauer können wieder näher und live dabei sein.

Als weiter Neuerung können sich die Fans zukünftig auf der Ost- und Westtribüne ihre platzgebundenen Saisonkarten erwerben. Alle anderen Sitzplätze in der Halle stehen als freie Platzwahl zur Verfügung. Mit dem Dauerkartenverkauf wollen die „Piraten“ am 15. Juli starten.