Volleyball: Ganz schweres Finale für die Piraten

17.02.2012 11:13 Uhr | Aktualisiert 17.02.2012 11:21 Uhr
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Trainer Matthias Münz

Trainer Matthias Münz schwört seine Jungs noch einmal ein. FOTO

Von Heinz Böttger
Die Saison endet für die Männer des CV Mitteldeutschland mit Spielen gegen die Top-Drei des deutschen Volleyballs. Die Ansetzer der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben es so gefügt.
Spergau/MZ. 

Die Ansetzer der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben es so gefügt, dass die Männer des CV Mitteldeutschland an den letzten drei Spieltagen in der ersten Bundesliga auf die großen Drei des deutschen Volleyballs treffen. Bevor zum Schluss am 25. Februar der Tabellenzweite aus Friedrichshafen nach Spergau kommt, reist der CVM am Sonntag zum Tabellenführer nach Unterhaching. Schon am Mittwoch war der Tabellendritte, die Berlin Recycling Volleys, in Spergau. Die Piraten schlugen sich trotz des klaren 0:3 (23:25, 12:25. 22:25) ordentlich.

"Natürlich sind wir gegen die Großen nur Außenseiter. Ausgehend von ihrem Budget und den Ansprüchen spielen die in einer anderen Liga", nennt CVM-Präsident Peter Kurzawa einen gravierenden Unterschied. So haben auch die Berliner Titelambitionen, die sie trotz des derzeitigen dritten Platzes in der laufenden Hauptrunde nicht aufgegeben haben. Zumindest ins Endspiel wollen sie einziehen. Auf dem Weg dahin wollten sie sich natürlich von den Piraten keine Steine in den Weg legen lassen.

Große Herausforderung

Kaum war die Begegnung gegen Berlin Geschichte, blickte Trainer Matthias Münz bereits nach vorn. "Die Aufgabe am Sonntag beim Tabellenführer Generali Haching wird fast noch schwerer." Ein Grund liegt auch darin, dass die Bayern in der Woche spielfrei hatten und natürlich ausgeruhter die Begegnung angehen können. Auch werden sie keine Gastgeschenke verteilen, denn sie brauchen noch einen Sieg, um den ersten Tabellenplatz abzusichern. Schließlich trifft man im ersten Playoff-Spiel als Erster auf den Tabellen-Achten.

Diesen achten Rang hat im Moment noch der CVM inne. Allerdings liegen Düren und Rottenburg nur zwei Zähler dahinter. "Wenn wir in Unterhaching nicht untergehen wollen, müssen wir eine Leistung wie im ersten Satz gegen Berlin abrufen", sagt Münz. Und warum sollte dies den Mitteldeutschen nicht gelingen. Das Potenzial dafür scheint vorhanden.