Volleyball: Piraten bekommen österreichischen Regisseur

20.06.2012 15:56 Uhr | Aktualisiert 20.06.2012 16:24 Uhr
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Oliver Binder (Nummer 4)

Der Österreicher Oliver Binder (Nummer 4) im Kreise seiner Nationalmannschaft. (FOTO: CEV)

Die Volleyballer des CV Mitteldeutschland bekommen einen neuen Regisseur. Mit Oliver Binder wird ein weiterer Österreicher in der neuen Saison für die mitteldeutschen Volleyballer aufschlagen. Er ist die zweite Neuverpflichtung der Piraten, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.
Halle (Saale)/MZ. 

Der 1,90 Meter große Nationalzuspieler stand bisher über 100 Mal für die Alpenrepublik am Netz und bringt jede Menge internationale Erfahrung auf der zentralen Position mit. „Als Linkshänder hat Binder ähnliche Optionen im eigenen Angriffspiel der Piraten wie sein Vorgänger Sebastian Kühner, der zum Saisonende nach Berlin gewechselt ist. Er ist ein intelligenter und sachlicher Spielertyp der es versteht, stets eine optimale Lösung für die Spielsituation zu finden“, ließ das Vereinsmanagement nach seiner Verpflichtung verlauten.

Besonders in Kombination mit der zweiten österreichischen Neuverpflichtung, Mittelblocker Philip Ichovski, wird Binder wesentliche Akzente in die Offensivabteilung der Piraten setzen können, hofft der Verein. „Das Duo versteht sich auf dem Spielfeld nahezu blind und sollte uns in der kommenden Saison ein großes Stück helfen, die neu gesteckten Ziele zu erreichen. Die zahlreichen internationalen Einsätze in der European League von beiden Neuverpflichtungen dürften bereits jetzt eine ideale Saisonvorbereitung sein“, zeigte sich Manager Rick Wiedersberg zufrieden. Binder erhält ebenso wie sein Teamkollege vorerst einen Jahresvertrag. Der Auftakt für die gemeinsame Saisonvorbereitung des Teams wird Anfang August sein.