Phillipp Heyden (FOTO: MBC)
Er wird für ein weiteres Jahr das orangene Trikot überstreifen.
Heiß auf die Bundesliga-Saison
"Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Phillipp", kommentierte Trainer Silvano Poropat über den Verbleib seines Schützlings. "Er hat in der vergangenen Saison alles für uns gegeben und war ein wichtiger Spieler." Heyden habe aus seiner Sicht noch viel Potenzial nach oben. "Das wird er im kommenden Jahr zeigen. Ich denke, dass sich Phillipp in der Bundesliga durchsetzen kann", ist Poropat von seinen Qualitäten überzeugt.
"Meine Freude ist riesig", sagte Heyden und ist "schon ganz heiß auf die kommende Saison." Wichtig war ihm, dass ein großer Teil der Deutschen Akteure beim MBC bleibt. "Dazu einen Trainer wie Silvano zu haben, macht die Sache noch besser. Ich denke, die ganze Region freut sich auf die BBL und ich werde alles dafür tun, dass wir oben bleiben", verkündete der 2,06 Meter große Spieler.
Bester Werfer im Playoff-Finale
Beim MBC entwickelte sich der 23-Jährige zum besten deutschen Werfer im Aufgebot. Selbst eine Verletzungspause warf den gebürtigen Marbacher dabei nicht aus der Bahn. Pünktlich zur entscheidenden Phase der Playoffs war der ehemalige U-18-Nationalspieler wieder fit und avancierte mit 16 Punkten im zweiten Finale gegen die Kirchheim Knights (81:73) zum Topscorer. Insgesamt stand der Center in 25 Partien durchschnittlich rund 22 Minuten auf dem Parkett. Dabei lieferte er im Schnitt mit 10,3 Zählern sowie 5,4 Rebounds sehr starke Werte und setzte gleichzeitig seine persönlichen Bestmarken auf diesem Niveau. Mit einer Trefferquote von 66 Prozent aus dem Feld war Heyden zudem der solideste MBC-Werfer.
Der Baden-Württemberger startete 2005 in Ludwigsburg als Regionalligist durch. Schnell wurde er von Alba Berlin entdeckt und ging bis 2008 mit einer Doppellizenz für den Rekordmeister, hauptsächlich aber beim TuS Lichterfelde in der 2. Pro-B-Liga an den Start. Für zwei Jahre schnürte Heyden danach die Schuhe für EnBW Ludwigsburg und die Kirchheim Knights. Nach einem Jahr beim BBC Bayreuth kam er 2011 nach Weißenfels.