Fußball: Kein Heimspielsieg

29.07.2012 19:03 Uhr | Aktualisiert 29.07.2012 19:27 Uhr
Rene Slawinsky (l.) war einer der Aktivposten gegen Bitterfeld-Wolfen. (FOTO: CARLO BÖTTGER) 
Von Matthias Voss
Auch wenn es für den 1. FC Weißenfels aus den beiden Testspielen des vergangenen Wochenendes keinen Sieg gab, dürfte Trainer Volker Dietrich doch zahlreiche wertvolle Erkenntnisse für die kommende Saison gewonnen haben.
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weissenfels/MZ. 

Auch wenn es für den 1. FC Weißenfels aus den beiden Testspielen des vergangenen Wochenendes keinen Sieg gab, dürfte Trainer Volker Dietrich doch zahlreiche wertvolle Erkenntnisse für die kommende Saison in der Fußball-Landesklasse, Staffel 6, gewonnen haben. Denn sowohl am Freitagabend beim 0:1 (0:0) gegen die Kickers aus Markkleeberg (Landesliga Sachsen), als auch tags darauf beim 2:2 (1:1) gegen den Landesligisten 1. FC Bitterfeld-Wolfen zeigten sich seine Spieler erneut von ihrer guten, kämpferischen Seite.

Gegen die robusten Rand-Leipziger hatte der 1. FC nach nicht einmal einer Viertelstunde durch Maik Zimmermann (13.) die erste Chance. Zehn Minuten später versuchte sich Sebastian Löbnitz mit einem Freistoß. Doch kurz vor der Pause zeigte Markkleeberg wer der Favorit war und FC-Schlussmann Rene Möbius musste zweimal in höchster Not eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel gab es weitere Chancen auf beiden Seiten, bei denen sich vor allem die an diesem Tag gut aufgelegten Torhüter auszeichnen konnten. Als alle Beteiligten sich schon fast mit dem für den Gastgeber nicht unverdienten Unentschieden abfinden wollte, klingelte es doch noch im Tor der Gastgeber. Im Vorwärtsgang wurde der Ball von der Weißenfelser Hintermannschaft leichtfertig vertändelt, Kickers-Stürmer Löppen war eine Fußspitze eher am Leder als Möbius und konnte in der 86. Minute unbedrängt zum 1:0-Siegtreffer einschieben.

Am darauffolgenden Sonnabend musste Trainer Dietrich gegen den neufusionierten 1. FC Bitterfeld-Wolfen die Mannschaft ein wenig umbauen. Für Möbius spielte jetzt Michael Staake im Tor, für Zimmermann war jetzt Kapitän Ronny Scharf wieder an Bord. Diesmal sahen die erneut knapp 100 Zuschauer im Stadion an der Beuditzstraße mehr Tore als gegen Markkleeberg. Dafür sorgte aber zunächst der Gast, der nach rund einer Viertelstunde mit 1:0 durch Röthling in Führung ging. Hätte Kuhlig fünf Minuten später nicht den Pfosten getroffen, hätte es bereits früh schon einen höheren Rückstand für die Gastgeber geben können. So besannen sich die Weißenfelser und hatten nach 30 Minuten die große Chance zum Ausgleich. Doch Miroslav Karnik, Sohn von Abwehrspieler Miroslav Risian, zielte knapp über das Gästetor. Besser machte es drei Minuten später Isaque Dias, der den Bitterfelder Torhüter geschickt umkurvte und zum 1:1-Pausenstand traf.

In den zweiten 45 Minuten bestimmten zunächst die Gastgeber das Geschehen, bei denen sich vor allem Jungspieler Marc Barthmus hervortat. Nach einer Stunde landete sein erster Versuch noch an der Latte. Doch drei Minuten später überwand er Gästekeeper Hahn mit einem feinen Heber zum 2:1. In der Folgezeit kam es zu zahlreichen Fouls auf beiden Seiten, so dass ein ordentliches Fußballspiel fast nicht mehr zustande kam. Dennoch erzielten die Gäste in der 84. Minute durch Richter den 2:2-Ausgleich, was letztendlich nicht unverdient war.