Handball: Künftige Kombination bangt um Ligaplatz

15.05.2012 20:01 Uhr | Aktualisiert 15.05.2012 22:34 Uhr
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Handballerin beim Wurf

Eine Handballerin versucht am Kreis zum Wurf zu kommen. (SYMBOLFOTO: DPA)

Während die Handball-Frauen der SG Großgrimma/Zeitz bereits vorzeitig als Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga feststanden, müssen die Damen des Weißenfelser HV selbst nach dem letzten Spieltag weiter Zittern.
Weissenfels/Gräfenhainichen/MZ. 

Während die Handball-Frauen der SG Großgrimma / Zeitz bereits vorzeitig als Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga feststanden, müssen die Damen des Weißenfelser HV selbst nach dem letzten Spieltag weiter Zittern. Denn das Team verlor die abschließende Heimpartie gegen den Staffelsieger MSV Buna Schkopau - wenn auch überraschend knapp - mit 15:17.

Damit droht den Saalestädterinnen ebenso wie Großgrimm / Zeitz der Gang in die Bezirksliga. Das wäre besonders bitter, denn in der kommenden Saison wollen Weißenfels und Großgrimma eine Spielgemeinschaft eingehen und gerne einen Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga wahrnehmen (MZ berichtete). Gegen Schkopau ging die defensive Taktik der Gastgeberinnen zunächst auf. Ihre kompakte Abwehr bot den Landesmeisterinnen vom MSV kaum Platz zum Durchkommen. Allerdings war das eigene auf Konter angelegte Angriffsspiel zu statisch. Zwischenzeitlich lag Schkopau mit vier Treffern in Führung. Doch der WHV kämpfte sich dieses Mal zurück und war mit 8:10 zur Pause noch gut im Rennen.

Im zweiten Durchgang war Torhüterin Peggy Kuhs weiterhin ein guter Rückhalt. Der Abstand blieb gleich, da beide Deckungsreihen gute Arbeit lieferten. Die gute Darbietung der Weißenfelserinnen wurde aber aufgrund der fehlenden Durchschlagskraft im Abschluss nicht belohnt.

Liga-Schlusslicht Großgrimma / Zeitz hatte unterdessen beim Landesmeister der Vorsaison, der BSG Gräfenhainichen, keine Chance. Mit 25:40 (10:21) musste sich das Team von Trainer Jan Förster, der künftig die neue Kombination Weißenfels / Großgrimma betreuen soll, klar geschlagen geben. "Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison", hielt Förster als Fazit fest. "Uns fehlten erneut die Mittel, um von allen Positionen Torgefahr auszustrahlen." Den Klassenerhalt habe die Mannschaft allerdings aus seiner Sicht nicht gegen die Topteams, wie jetzt die drittplatzierten Gastgeberinnen, vergeben, sondern an anderer Stelle verspielt. Bei der BSG hielt Großgrimma / Zeitz bis zum 6:8 gut mit (13. Minute). Doch dann wurden zu viele eigene Pässe abgefangen.

Weißenfels:

Kuhs im Tor, Seidel (5 Tore / davon 5 Siebenmeter), Schwerthfeger (3), Bahr (2), Henze, Herzog, Weniger, Kallwitz, Siermann (je 1), Hartmann, Hildebrand.

Großgrimma / Zeitz:

Schröter im Tor, Schmalz (8), Meffert, Graul (je 6), M. Schmidt (2), Hillert, Stollberg, Kupfer (je 1), Horn.