Mit etwas Wehmut ließ der Bundesligist "Basti" seinerzeit gen Thüringen ziehen, Hähner suchte nach der langen Zeit in der Jahrhunderthalle die Veränderung. Es war aber nur ein kurzes Gastspiel im grünen Herzen Deutschlands. Jetzt kehrt Hähner zurück.
Klimawechsel
Vor allem wollte er aber viele Spielanteile in einem neuen Club, noch einmal einen spielerischen Qualitätssprung erreichen und einfach auch nur einen Klimawechsel. Letzteres hat ihm sehr gut getan. Nach dem abrupten Ende in Gotha holte Hähner ein Andenken vom CVM aus dem Schrank, sah sich noch einmal die Inschrift auf dem Geschenk an und entschied sich letztlich, in seine Heimat zurückzukehren.
"Ich habe in Gotha viel dazugelernt, bekam viele Einsatzzeiten und konnte durch zahlreiche individuelle Trainingseinheiten mit Trainer Jörg Schulz viel an meinen Schwächen arbeiten", analysierte Hähner zur Vertragsunterzeichnung das vergangene Jahr.
Stark auf der Außenposition
Die Statistik gibt ihm Recht. Vor allem im Annahmebereich hat Hähner zugelegt. Dass er im Außenangriff durch seine Sprunghöhe ein "Knipser" ist, konnten die Fans schon in früheren Spergauer Zeiten bewundern. Für Coach Matthias Münz passt Hähner sehr gut ins Konzept der Piraten. "Viele Spiele auf Augenhöhe werden letztlich über Außen entschieden.
Dort braucht man Spielertypen, die die athletischen und psychischen Fähigkeiten mitbringen, sich auch gegen einen kompakten Block durchzusetzen. Vor allem für die abgewehrten Bälle braucht der Zuspieler mehr als eine zuverlässige Anspielstation, über die entscheidende Punkte gemacht werden können. Basti könnte eine dieser Fixpunkte werden", kommentierte er Hähners Verpflichtung.
Mit Sebastian Hähner, Jiri Stolfa und Enrico Ehrhardt sind nunmehr drei der vier vakanten Außen- und Annahmeplätze im Piratenboot vergeben. Für die letzte Verpflichtung will sich das Spergauer Management noch etwas Zeit lassen.