Der Kretzschauer Michel Laskowski steigt gegen Granas Tino Fischer etwas ungestüm ein. (FOTO: MZ)
Am Sonnabend erwischte es den Tabellenletzten Blau-Gelb Geußnitz auf eigenem Platz. Elf Mal schlug es im Gehäuse der Geußnitzer ein. Der bislang höchste Sieg der Elsterstädter in dieser Saison.
Unentschieden im Verfolgerduell
Das Glück des VfB an diesem Wochenende machten der SV Kretzschau und Blau-Weiß Grana perfekt. Beide spielten im direkten Duell gegeneinander 1:1 und müssen nun zusehen, wie die Zeitzer an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise ziehen. Der VfB hat vier Spieltage vor Ende der Saison beruhigende sechs Punkte Vorsprung. Dahinter streiten sich gleich drei Teams um den Vizemeistertitel. Neben Kretzschau und Grana zählt die Droyßiger SG zum Verfolgerfeld. Jedoch sah es beim Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des SV Spora lange nicht so aus. Droyßig brauchte bis fünf Minuten vor Abpfiff, um die Sporaer Führung durch Mario Wolske (72.) zu verarbeiten. Ein Doppelschlag von André Heilmann (85.) und Kay Wille (87.) drehte das Spiel aber noch. "Der Sieg freut uns, aber ich glaube, der VfB ist nicht mehr einzuholen", sagte Droyßigs Trainer Peter Rauh nach dem Spiel. Die nächste Partie seiner Elf wird wohl zeigen, ob es doch noch möglich ist. Dann empfängt Droyßig den SV Kretzschau.
Kaynaer sind stinksauer
Bei Fortuna Kayna ist unterdessen die Laune seit Sonnabend am Tiefpunkt. Doch Spartenleiter Uwe Kröber ist nicht etwa auf seine Mannschaft sauer, sondern auf den Gegner. Die zweite Mannschaft des 1. FC Zeitz ist nämlich erst gar nicht zum Spiel erschienen. Ohne Grund, wie Kröber aufgebracht erklärte. "Bei uns hat sich niemand abgemeldet. Das ist eigentlich ein Skandal. So kann man sich nicht verhalten." Weder bei ihm, noch irgend jemandem im Verein habe sich der 1. FC abgemeldet. "Wir waren da, der Schiedsrichter war da, nur vom Gast war nichts zu sehen", so Kröber. Es ärgere ihn, dass so etwas vorkommt.
Beim 1. FC Zeitz zeigte man sich am Sonntag reumütig. "Es tut uns Leid, wie es gelaufen ist", sagte Mannschaftsleiter Ulli Eggerstedt. Man sei aufgrund von Personalproblemen schlicht nicht imstande gewesen, eine Mannschaft zusammenzubekommen. Für die Art und Weise entschuldigte er sich im Namen des Vereins. "Wir als Mannschaft haben dem Vorstand Bescheid gesagt, dass es nichts wird. Warum das nicht weitergegeben wurde, weiß ich nicht", so Eggerstedt.