Andreas Montag (FOTO: MZ)
Am Ende werden die zufriedenen Gesichter abermals prägend für das hallesche Händel-Fest gewesen sein, die gestern Abend mit dem traditionellen Konzert in der Galgenbergschlucht ausgeklungen sind. So hatten es sich die Organisatoren um den Intendanten Clemens Birnbaum erhofft: Mit einer ansprechenden Mischung aus Bewährtem und Neuem, Stars und populären Projekten ist das traditionsreiche Festival seinem guten Ruf gerecht geworden und hat darüber hinaus auch Charme bewiesen.
Mit der gelungenen Inszenierung der Händel-Oper "Alcina" war die Basis schon gelegt worden, gefeierte Gastspiele mit Vesselina Kasarova und Philippe Jaroussky kamen hinzu. Und die Open-Air-Konzerte vom Abschlusswochenende natürlich, in bewährter Weise geteilt in den eher poppigen Teil am Samstag, den klassischen am Sonntag.
Bemerkenswert ist auch, dass sich die Festspiele mit Ausflügen in den Botanischen Garten, die Neue Residenz und in die Region weiter nach Mitteldeutschland geöffnet und auch an die Jüngsten gedacht worden ist: Händels Musik bereits Kindern nahe zu bringen, ist eine schöne Form des Eigennutzes. Und sonst? Freuen wir uns schon auf den nächsten Jahrgang.
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