Es war das 16. Landesfest, das am Sonntag in Dessau-Roßlau wie immer - nach drei Tagen feiern zu Ende ging. Mit seinem Höhepunkt, dem Festumzug, der fast vier Stunden durch die Stadt unterwegs war, und der Fahnenübergabe an die nächste Gastgeberstadt. Diese Programmpunkte sind gesetzt, ebenso wie die Präsentation der Landesregierung und der Tourismusregionen in den Regionaldörfern. Da gleicht ein Sachsen-Anahlt-Tag doch schon dem anderen, da hat sich Routine eingeschlichen.
Und doch kann die Nummer 16 einen deutlichen Stimmungsausschlag nach oben für sich verbuchen. Das haben alle erfahrenen Landesfestler bestätigt, das haben die Gäste der Stadt gespürt und auch die Dessau-Roßlauer selbst. Das Thema Anhalt 800 hat eine ganze Region motiviert, hat das Umland neugierig gemacht auf ein Stück Heimatgeschichte, ein wesentliches für das Land, das Anhalt in seinem Namen trägt.
Das Jubiläum des Landes mit dem Landesfest zu verbinden, das war ein Glücksgriff. Für das Fest selbst, das neuen Schwung bekam. Und für die Region Anhalt beziehungsweise die Stadt Dessau-Roßlau, die ein Stück Selbstbewusstsein, Heimatstolz wiedergerwonnen hat.
Kontakt zur Autorin:Carla Hanus