Den zwei Angeklagten wird vorgeworfen, am 28. November des vergangenen Jahres zwei mutmaßliche Opfer zur Herausgabe von 12 000 Euro mit einer vorgehaltenen Schreckschusswaffe aufgefordert zu haben.
Diese erstatteten am Folgetag Anzeige. Bei dem Treffen der vier Personen ging es angeblich um ein Geschäft mit Kfz-Ersatzteilen sowie Vorwürfen des Diebstahls auf "jugoslawischen Baustellen".
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich das Verfahren gegen die beiden Angeklagten getrennt, da einer der mutmaßlichen Täter die Vorwürfe abstritt und der andere die Tat teilweise zugab. Da Ersterer als Zeuge bei einer Verhandlung und als Angeklagter bei einer zweiten Verhandlung hätte auftreten müssen, fasste Richter Peter Mertens den Beschluss, beide Verfahren zusammen zu fassen und beide gleichzeitig auf die Anklagebank zu setzen.
"Mal sehen, ob wir dann Licht in diese dunkle Geschichte bringen können", so Mertens. Der Angeklagte, der die Tat teilweise gestanden hatte, ist zur Zeit wegen anderer Delikte in Haft, auch gegen den zweiten Angeklagten liegt ein Haftbefehl wegen anderer Delikte vor, dieser ruhe allerdings derzeit.