Großübung: Einsatzkräfte haben nicht aufgegessen

22.05.2012 19:51 Uhr | Aktualisiert 22.05.2012 21:09 Uhr
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Verdorbene Lebensmittelreste

Die verdorbenen Reste locken Hunde an. (FOTO: MZ)

Die Großübung der 700 Einsatzkräfte am 12. Mai in Merseburg hinterließ nicht nur positive Spuren. Jetzt fand Christine Winter-Schulz beim Spaziergang einen großen Haufen verdorbener Lebensmittel.
Merseburg/MZ/TIK. 

Die Großübung der 700 Einsatzkräfte am 12. Mai in Merseburg hinterließ nicht nur positive Spuren. Jetzt fand Christine Winter-Schulz beim Spaziergang einen großen Haufen verdorbener Lebensmittel neben dem Vorfeld des ehemaligen Flugplatzes. Dort wurde ein Rettungsseinsatz nach einem Flugzeugabsturz geprobt.

Als Verpflegung gab es unter anderem Nudeln mit Wurstgulasch. Die Überreste wurden offensichtlich einfach in die Landschaft gekippt. Der Hund der Spaziergängerin interessierte sich für die Hinterlassenschaften und begann dort zu fressen. "Das war einfach nur eklig", so die Merseburgerin. Sie informierte den Landkreis, der die Übung angesetzt hatte. "Eine erste Beräumung hat durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes mittlerweile stattgefunden", so Kerstin Küpperbusch, Sprecherin des Saalekreises.

Auch der Verursacher sei ermittelt worden. Dieser werde nun kurzfristig eine weitere Beräumung veranlassen. "Der Kreis wird dafür Sorge tragen, dass sich Vorkommnisse dieser Art nicht wiederholen", informierte Küpperbusch. Frau Winter-Schulz befürchtet jedoch, dass der Unrat auch Tiere wie Ratten, Marder oder Waschbären anzieht - die danach eventuell den Weg zur Wohnbebauung suchen.