Elfen als Boten des Lenz: Kerstin Meißner und Heike Bamowsky überbringen Frühlingsgrüße. (FOTO:PETER WÖLK)
Am Samstag erstrahlte der ansonsten eher trist wirkende Marktplatz Merseburgs in bunten Farben. Wohin das Auge reichte, blühten Blumen in Töpfen und Kästen: Es war wieder Blumen- und Bauernmarkt. Organisiert wird er vom Bauernverband "Saaletal" sowie dem Grünflächenamt der Stadt Merseburg, diesmal wurde er erweitert und mit dem zweiten City-Tag kombiniert.
So gab es auch rund um die Stadtkirche St. Maximi einiges zu entdecken, zum Beispiel zwischen Entenplan und Markt eine Gourmet-Meile und einen Kleinkunst- und Handwerkermarkt mit Korbmacher und Scherenschleifer. Auf dem Grünen Markt konnten sich die kleinen Besucher beim Malen und Basteln von Blumengestecken die Zeit vertreiben. Und auch der Streichelzoo und das Ponyreiten kamen bei ihnen sehr gut an. Betreut wurden sie von Mitarbeitern der Works gGmbH und des Mehrgenerationenhauses.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten der städtische Musikverein JBO, Drehorgel-Mucky Joachim Bunk und das Duo Liedfaß mit Jörg Pfeifenbrink und Jens Sachse. Die beiden Chefs der Organisatorenteams legten wie immer selbst Hand an: OB Jens Bühligen (CDU) und Uwe Fischer, Geschäftsführer des Bauernverbandes "Saaletal" bepflanzten eine Blumenampel, von denen über 70 Stück Merseburg und seine Ortsteile schmücken sollen. Bürger können übrigens für 30 Euro eine Patenschaft über eine solche Blumenampel übernehmen.
Mitarbeiter des Grünflächenamtes standen etlichen Besuchern Rede und Antwort. So gaben sie Hinweise zum Bepflanzen und zum richtigen Standort für Blumen. Ein Service, den auch Anke Hahn aus Merseburg gerne nutzte. "Ich wollte wissen, wann und wie ich meinen Ficus am besten umtopfen soll und wurde sehr gut beraten", sagte die 45-Jährige und fügte mit einem Zwinkern hinzu: "Die haben wirklich einen grünen Daumen!" Viele Geschäfte der Innenstadt nutzten die Gelegenheit und öffnten bis zum Veranstaltungsende. . So auch der Optikmarkt Sölzer, der zu diesem Anlass eine Sonnenbrillenmesse anbot, auch wenn der Sonnenschein des Öfteren durch Wolken unterbrochen wurde. Die Besucher schien dies nicht zu stören. Sie flanierten über den Markt und durch die Innenstadt.