Saalekreis: «Joe Eimer» spielt skrupellos

13.06.2012 18:41 Uhr | Aktualisiert 13.06.2012 18:50 Uhr
Drucken per Mail
Uwe, Rike, Andrew und Eule sind Joe...

Uwe, "Rike", "Andrew" und "Eule" sind "Joe Eimer und die Skrupellosen". Sie können ihr Publikum durchaus begeistern. (FOTO: ARCHIV/LUKASCHEK)

Von regina retzlaff
"Joe Eimer und die Skrupellosen" machen "Musik von jetze bis früher". Und das schon seit ihrer Gründung im Januar 1999 in Querfurt.
querfurt/MZ. 

Seitdem touren sie völlig skrupellos durch die Lande. Am 16. Juni kann man sie auf dem Burgfest in Querfurt erleben. Im Gepäck haben sie auch an diesem Abend Songs aus vier Jahrzehnten Musikgeschichte.

Chef der Band ist der 42-jährige Inhaber einer Musikschule, Mike Andrae. Und er ist auch der Boss der Querfurter Heavy-Metal-Kultband "Manos". Neben Mike "Andrew" Andrae gehört heute auch der Bassist von "Manos", Mario "Eule" Löbelt aus Querfurt, zu "Joe Eimer". Dazu kommt noch Schlagzeuger Uwe Lattka aus Merseburg und seit einem Jahr auch Sängerin "Rike" Hendrikje Balsmeyer aus Halle.

"Entstanden ist die Party-Band, weil wir neben Heavy Metal die Musik der 50er Jahre ebenso gut finden wie die aus den 70ern oder den 80ern und aktuelle Sachen", erinnert sich Mike Andrae. Auf den Namen sei zuerst "Eule" gekommen. Der hatte gemeint, dass Joe Eimer doch fetzig sei. Und weil der nicht allein stehen sollte, kam schließlich der Zusatz "und die Skrupellosen" dazu. Anfangs kamen für "Joe Eimer" so um die zwei bis drei Konzerte im Jahr zustande. Heute sind die Musiker von April bis November fast an jedem Wochenende unterwegs. Im Gepäck haben sie immer rund 170 Titel. Je nach Publikum oder Art der Veranstaltung wird dann das Programm gestaltet, das in der Regel um die 50 Titel umfasst. "So gleicht kein Konzert dem anderen", versichert "Andrew". Dass man "Joe Eimer" nicht nur in den neuen Bundesländern gerne bucht, zeigt die Tatsache, dass auch schon zweimal an Silvester im spanischen Calafat aufgespielt wurde. "Nach Spanien und Österreich geht es öfter mal. Aber nun spielen wir erst einmal auf dem Burgfest. Zum dritten Mal schon", erklärt Mike Andrae. "Das Burgteam hatte uns der Veranstaltungsagentur vorgeschlagen und die haben uns gebucht. Darüber freuen wir uns sehr, denn es ist immer etwas besonderes, wenn man daheim spielt", so Andrae, der inzwischen in Halle wohnt, aber "Querfurt weiterhin treu verbunden ist, auch durch meine Musikschule."

Am 16. Juni ist ihr Auftritt auf der Heinrichbühne. Um 21 Uhr geht es los. "Bis 1 Uhr nachts wird es wohl gehen. Wenn wir auftreten, dann richtig", schmunzelt er. Die Besucher mögen nur gute Laune und wenn es geht auch schönes Wetter mitbringen, dann haben alle Spaß.