Saalekreis: Vierbeiniger Lord trifft auf Champions

14.05.2012 17:57 Uhr | Aktualisiert 14.05.2012 18:50 Uhr
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Pudel

Pudel haben klangvolle Namen: «Ayami q the edition» trägt extravagant Tuch. (FOTO: MZ)

Von MARTIN WALTER
Wie begossene Pudel wirkten die tierischen Teilnehmer nicht, eher als fühlten sie sich pudelwohl. Die Rede ist von den 67 Vierbeinern, die vergangenen Sonntag auf der Pudelausstellung in Schafstädt präsentiert wurden.
SCHAFTSTÄDT/MZ. 

Wie begossene Pudel wirkten die tierischen Teilnehmer nicht, eher als fühlten sie sich pudelwohl. Die Rede ist von den 67 Vierbeinern, die vergangenen Sonntag auf der Pudelausstellung Hallensia 2012 in der Germania-Sporthalle in Schafstädt präsentiert wurden.

"Dies ist bereits das 16. Mal, dass wir diese Veranstaltung hier in der Germania-Halle durchführen", sagte Doris Adamski, die Ausstellungsleiterin. Dieses Mal handelte es sich jedoch um eine besondere Schau, da das "Platzierte V" verliehen wurde, wie die Langeneichstädterin erklärte: "Jeder Pudel, der den Titel 'Deutscher Champion' gewinnen soll, muss vorher an dieser Spezialausstellung sowie einer Siegerschau teilgenommen haben."

Und noch zwei weitere Besonderheiten erwartete die Pudelliebhaber bei der diesjährigen Schau. So waren erstmals auch Teilnehmer aus Dänemark und den Niederlanden mit ihren Vierbeinern vertreten. Ein weiteres Novum war die Babyklasse, in der Welpen im Alter von vier bis sechs Monaten gezeigt, und in der dieses Jahr erstmalig ein Sieger ermittelt wurde.

Die Beurteilung der Hunde übernahm Rolf Eggerking aus Leer, der als Präsident des Deutschen Pudel-Klubs natürlich prädestiniert für diese Aufgabe ist. Als Richter bewertete er die Art des Laufens sowie natürlich das Erscheinungsbild der Hunde. Diese wurden dafür nach Art, Alter und Fellfarbe in Kategorien eingeteilt, in denen sie sich gegen ihre Konkurrenten durchsetzen mussten, um bei der großen Siegerehrung den Preis als "Best in Show" zu ergattern.

Einer der diesen Titel schon mehrmals trug ist der Kleinpudel Fountleroy Lord van Rosen. Der weiße Rüde, der inzwischen fast sieben Jahre alt ist, hat alle Preise gewonnen, die sich ein Zuchtpudel nur wünschen kann und war beispielsweise internationaler sowie deutscher, tschechischer, polnischer, ungarischer und österreichischer Champion. "Ich bin sehr stolz auf Fountleroy", erzählte sein Herrchen Steffen Thäle. "Auf den Pudel gekommen bin ich im Alter von 17", erklärte der 48-jährige Hallenser scherzhaft und fügte hinzu: "Anfangs war ich mit ihm alle zwei Wochen bei einer Schau, er ist also schon viel herumgekommen". Ebenso wie die anderen Pudel und deren Besitzer, die bei der diesjährigen Schau wieder voll in ihrem Element waren. Und auch wenn natürlich nicht alle gewinnen konnten, so haben die Herrchen oder Frauchen und ihre Vierbeiner doch immerhin nette Gleichgesinnte kennengelernt.