Abenteuer: Tragisches Ende einer Weltumrundung

22.05.2012 21:13 Uhr | Aktualisiert 22.05.2012 21:30 Uhr
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Bergsteiger

330 Bergsteiger dürfen diese Saison auf den Mount Everest. (FOTO: DPA)

Auf einem Gebirgspass in den argentinischen Anden hat vor kurzem die Weltumrundung eines abenteuerlustigen Ehepaars aus Osterhausen im Mansfelder Land ein jähes Ende gefunden. Beim Einweisen des Geländewagens stürzte die 45-jährige Ehefrau rund 50 Meter tief in einen Abgrund.
Halle (Saale)/MZ. 

Der 48-jährige Ehemann seilte sich zu ihr herab, doch er konnte ihr nicht mehr helfen. Sie starb in seinen Armen. Die Frau wird am Freitag in Osterhausen beigesetzt. Von dort aus war das Paar im April 2010 zu ihrer Tour aufgebrochen. Es bereiste zwei Jahre lang Nord- und Mittelamerika abseits der Touristenrouten und machte auch einen Abstecher nach Alaska.

Vor dem Unglück in den Anden hatten die beiden in dem Kinderdorf "Munaychay" in Peru beim Straßenbau mitgeholfen.