Das völlig zerstörte Auto des Rentners. (FOTO: POLIZEI)
Ein Regionalzug hat am
Sonntagmorgen an einem Bahnübergang bei Krüden in der Altmark ein
Auto erfasst. Der 81 Jahre alte Autofahrer kam bei der Kollision ums
Leben, der 61-jährige Lokführer und die sechs Fahrgäste blieben
unverletzt, teilte die Polizei in Stendal mit.
Nach ersten Erkenntnissen wollte der Autofahrer die geschlossenen
Halbschranken umfahren, als sich plötzlich der Zug näherte. Der
Lokführer konnte den Zug nicht stoppen und es kam zum Zusammenstoß.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto rund 50 Meter über die
Gleise geschleudert. Der Fahrer starb noch am Unfallort.
Die Regionalbahn kam nach rund 500 Metern zum Stehen und wurde im Frontbereich beschädigt. Zur Schadenshöhe machte die Polizei zunächst keine Angaben. Wegen der Bergungsarbeiten war die Bahnstrecke zwischen Wittenberge und Magdeburg rund zwei Stunden voll gesperrt. Auch danach mussten Bahnreisende mit Verspätungen rechnen, da die Strecke an der Unfallstelle nur eingleisig befahrbar war.