Antidiskriminierung: Schwule und Lesben feiern in Magdeburg

11.08.2012 12:07 Uhr | Aktualisiert 11.08.2012 12:11 Uhr
Gegen Homophobie!- Mit dem CSD am 18. August in Magdeburg. (FOTO: DPA) 
In Magdeburg ist der Startschuss für die Party-Woche der Schwulen und Lesben gefallen. Bis 19. August wehe die Regenbogen-Flagge als Symbol für den Christopher-Street-Day (CSD) am Magdeburger Rathaus.
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Magdeburg/dpa. 

Eine Woche bunt und provokant: In Magdeburg ist am Freitag der Startschuss für die Party-Woche der Schwulen und Lesben gefallen. Bis 19. August wehe die Regenbogen-Flagge als Symbol für den Christopher-Street-Day (CSD) am Magdeburger Rathaus, teilten die Organisatoren des CSD in Magdeburg mit. Kulturell und partytechnisch gehe es in den kommenden zehn Tagen rund: Mehrere Feiern und eine Filmnacht seien geplant, ebenso eine Andacht und ein Straßenfest. Höhepunkt ist wie schon im Vorjahr eine Parade durch die Innenstadt am 18. August, bei der Schwule, Lesben und Transsexuelle mit schrillen Kostümen und Musik ausgelassen feiern, hieß es.

Das Motto sei «Mach's mit uns! Für Akzeptanz - gegen Homophobie!». Den Christopher-Street-Day begehen Lesben und Schwule auf der ganzen Welt. Er ist das Symbol ihres Kampfes gegen Diskriminierung. Der Aktionstag geht zurück auf Krawalle zwischen Homosexuellen und der Polizei im Juni 1969 in der Christopher Street in New York.