Aschersleben: Ärger über Zustand der Hundefreilaufwiese

17.07.2012 20:01 Uhr | Aktualisiert 17.07.2012 20:06 Uhr
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Von Susanne Thon
Rasen muss hin und wieder gemäht werden. Was allgemein bekannt ist, hat jetzt auch die Stadt festgestellt und Hundebesitzern Abhilfe versprochen. Die haben sich via Facebook bei der MZ beklagt, dass die neu angelegte Hundefreilaufwiese im Gierslebener Weg binnen zweier Monate regelrecht verwildert ist.
Aschersleben/MZ. 

Rasen muss hin und wieder gemäht werden. Was allgemein bekannt ist, hat jetzt auch die Stadt festgestellt und Hundebesitzern Abhilfe versprochen. Die haben sich via Facebook bei der MZ beklagt, dass die neu angelegte Hundefreilaufwiese im Gierslebener Weg binnen zweier Monate regelrecht verwildert ist: "Der Rasen ist meterhoch und seit Wochen gibt es keine Tüten", ärgert sich eine Ascherslebenerin, die mit ihrem Liebling dort täglich spielt. "Das ursprünglich geplante Modell, dass der Tierschutzverein die Fläche betreut, ist nicht zum Tragen gekommen", erklärt Ascherslebens Pressesprecherin Anke Marks auf Anfrage. Der sollte verpflichtet werden, die Fläche zu mähen, die Hundekot-Tüten zu entsorgen und, wenn sie alle sind, nachzufüllen. Zustande kam der Vertrag aber nicht. Folglich hätte sich die Stadt darum kümmern müssen. "Wir hatten aber die Hoffnung, dass der Vertrag mit dem Tierschutzverein doch noch zustande kommt und aus diesem Grund keine eigenen Maßnahmen ergriffen", meint Marks. Das wird jetzt nachgeholt: "Heute gibt es eine Beratung mit dem Eigenbetrieb", sagt sie und räumt ein Versäumnis seitens der Stadt ein. Darauf hingewiesen, dass der Tütenspender leer ist, reagierte der Bauwirtschaftshof - auch ohne entsprechenden Auftrag - bereits am Montag schnell und unkompliziert und sorgte noch im Laufe des Tages für Nachschub.