Insgesamt 15 Universitäten hatten sich beworben.
Die Einrichtung werde für zunächst vier Jahre mit 33 Millionen Euro gefördert, teilte die DFG mit. 13 Professuren werden an dem Zentrum eingerichtet. Biologen, Chemiker, Physiker und andere Wissenschaftler sollen dort die natürlichen Lebensgrundlagen erforschen. Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt. Das Zentrum soll noch 2012 seine Arbeit aufnehmen. Die Entscheidung sei für den Universitätsverbund Leipzig, Jena und Halle-Wittenberg gefallen, weil alle drei Hochschulen schon jetzt zahlreiche internationale Forschungsprojekte zur Biodiversität vorantrieben, erklärte die DFG. Auch die Nähe zu mehreren Max-Planck-Instituten, Leibniz-Instituten und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig sei ein Vorteil für die Ansiedlung.
Die drei Universitäten reagierten erfreut. "Damit wurde die exzellente Forschung zur Biodiversität in Leipzig, Halle und Jena belohnt", erklärte die Leipziger Rektorin Beate Schücking.