Bitterfeld: 29-Jähriger ertrinkt im Schwanenteich

01.06.2012 17:37 Uhr | Aktualisiert 11.06.2012 18:58 Uhr
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Von michael maul
Ein 29-Jähriger ist wahrscheinlich im großen Teich, auch Schwanenteich genannt, in Bitterfeld ertrunken. Die Feuerwehr barg den Mann am Donnerstagabend gegen 22.50 Uhr.
bitterfeld/MZ. 

Die Todesursache könnte ein Unfall sein, erklärt die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost (PD) in Dessau. Genaue Ergebnisse sollen nach der Obduktion vorliegen, die die Staatsanwaltschaft angeordnet hat, so Doreen Wendland, Pressesprecherin der PD in Dessau. Der Mann, der aus Indien stammt, wohnte in der Gemeinde Muldestausee, hieß es weiter.

Passanten hatten am Donnerstagabend gegen 22.20 Uhr im Schwanenteich an der Brücke zur Lobermühle einen Rucksack treiben sehen und sofort den Notruf gewählt. Die Leitstelle alarmierte den Rettungsdienst und die Polizei. In der Zwischenzeit wurde klar, dass im Teich eine leblose Person treibt.

Die Feuerwehr Bitterfeld rückte mit einem Schlauchboot an und transportierte den 29-Jährigen ans Ufer. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Todesursache auf. Da es zu diesem Zeitpunkt stark regnete, war eine Spurensuche am Rand des Schwanenteiches äußerst kompliziert. Dennoch hätten die ersten Ermittlungen ergeben, dass der Mann wahrscheinlich durch einen Unfall ums Leben gekommen sei. Spuren äußerer Gewalteinwirkung habe man nicht feststellen können, so die Pressesprecherin. Man erhoffe sich von der Obduktion weitere Rückschlüsse auf die Todesursache.

Da es bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte gebe, warum der Mann zu so später Stunde in den Teich gefallen sein könnte, bittet die Polizei eventuelle Zeugen, sich zu melden. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch zu erfahren, wo der Mann herkam und wo er hin wollte. Die kleinsten Hinweise seien dabei wichtig, so die Polizei. Hinweise zu dem Fall nimmt die Polizei in Bitterfeld unter 03493 / 3010 sowie die Polizeidirektion Dessau unter 0340 / 60000 entgegen.

Auch per E-Mail könne man seine Hinweise an die Beamten unetr folgender Adresse melden.

presse-pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de