Bundestagswahl: Gerangel um Direktmandat bei CDU in Mansfeld-Südharz

20.08.2012 15:29 Uhr | Aktualisiert 20.08.2012 22:41 Uhr
Auch die frühere Bundestagsabgeordnete Uda Heller aus Sangerhausen wird als Direktandidatin der CDU gehandelt. Sie hatte bei der Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis Mansfeld 32,2 % der Erststimmen bekommen und schied anschließend aus dem Bundestag aus. (ARCHIVFOTO: J. LUKASCHEK) 
Von karl-heinz klarner
Der CDU des Landkreises Mansfeld-Südharz steht offenbar ein heißer Herbst ins Haus. Die rund 550 Mitglieder entscheiden am Freitag, den 7. September, im Kloster Helfta in der Lutherstadt Eisleben zusammen mit Teilen der CDU aus dem Saalekreis, wer als Direktkandidat der Partei in den Bundestagswahlkampf zieht.
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eisleben/MZ. 

Dabei deutet sich eine Überraschung an. Gleich ein Quartett erhebt den Anspruch auf die Kandidatur für die Wahlen im Herbst des kommenden Jahres.

Hergeröder und Quenzel dabei

Neben einem Unionsmitglied aus dem Saalekreis werden derzeit drei Namen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz gehandelt. Dem Vernehmen nach wollen der Hettstedter Unternehmer Frank Hergeröder und der Eisleber Rechtsanwalt Benjamin Quenzel ihren Hut in den Ring werfen. Und nicht zuletzt wird auch die Sangerhäuser Ex-Bundestagsabgeordnete Uda Heller gehandelt. Sie hatte das Mandat vor drei Jahren nur knapp verloren. "Ich erwarte eine Kampfabstimmung", räumte CDU-Kreischef André Schröder ein.

Auch OB-Kandidat wir gekürt

Zugleich soll an diesem Tag der CDU-Kandidat für die Oberbürgermeiserwahl in Eisleben gekürt werden. Bislang wird nur der Name des CDU-Fraktionschefs im Eisleber Stadtrat, Thomas Fischer, gehandelt. Er selbst hat sich dazu bisher nicht geäußert. Die Wahl findet am 4. November statt. Ob Amtsinhaberin Jutta Fischer (parteilos) wieder antritt, ist noch offen.