Dessau-Roßlau: Anhaltisches Theater startet mit 20 Premieren in neue Spielzeit

01.06.2012 17:05 Uhr | Aktualisiert 01.06.2012 17:06 Uhr
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Anhaltisches Theater Dessau

Anhaltisches Theater Dessau (FOTO: DPA)

Mit der Neuinszenierung von Wagners Oper „Siegfried“ will das Anhaltische Theater Dessau in der neuen Spielzeit für Aufsehen sorgen. 20 Premieren werden dem Publikum geboten.
Dessau-Roßlau/dpa. 

Im Anhaltischen Theater Dessau werden in der neuen Spielzeit 2012/13 dem Publikum 20 Premieren geboten. Darunter sind 4 Uraufführungen. „Wir erwarten wieder insgesamt um die 185 000 Besucher“, sagte Generalintendant André Bücker am Freitag in Dessau-Roßlau. Ein Schwerpunkt der neuen Saison werde die Oper „Siegfried“ aus der Operntrilogie „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner (1813-1883) sein. „Wir haben ja hier eines der größten Theater Deutschlands und damit eine fantastische Situation für Wagner“, sagte Bücker. Bereits bei der Premiere des ersten Teilstücks „Götterdämmerung“ vor wenigen Tagen sei das Interesse des Publikums groß gewesen.

Das Anhaltische Theater mit rund 1100 Sitzplätzen ist eine Mehrspartenbühne mit Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Konzert und Puppentheater. Wegen der langen Wagner-Tradition wird Dessau in Theaterkreisen auch „Bayreuth des Ostens“ genannt. Den Etat für die neue Spielzeit bezifferte Bücker mit 17,8 Millionen Euro.

Bei den Uraufführungen im nächsten Jahr handele sich um die zwei Ballettstücke - „Der Sturm“ nach William Shakespeare (23. Februar) und „Amadeus“ von Tomasz Kajdanski (14. Juni 2013). Zudem werden die beiden Bühnenwerke „Der Fliegende Mensch - Eine Junkers-Saga“ von Tine Rahel Völcker (23. Februar) und „Die Verdammten dieser Erde“ von Nina Gühlstorff (22. März) aufgeführt.

Außerdem feiert die romantische Märchenoper „Esclarmonde“ (1889) von Jules Massenets (1842-1912) als deutsche Erstaufführung am 26. Mai 2013 Premiere. In der neuen Spielzeit werde es auch wieder eine Zusammenarbeit mit dem Kurt Weill Fest, dem Impuls-Festival für Neue Musik und der Stiftung Bauhaus Dessau geben.