Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). (ARCHIVFOTO: DPA)
„Ich halte es für schwierig, wenn eine solch‘ herausragende Sportveranstaltung in einem Land ausgetragen wird, in dem rechtsstaatliche Grundsätze missachtet werden“, sagte Stahlknecht der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.
„Wir sollten so einem Staat nicht die Plattform bieten, seine Missstände zu überdecken.“ Stahlknecht erklärte, er fände es gerade für die Sportler auch schade, wenn die EM ausfiele. Statt dessen schlug Stahlknecht eine Verlegung der Veranstaltung vor: „Man sollte überlegen, ob neben dem Austragungsort Polen nicht auch in Österreich oder Deutschland gespielt werden kann.“ In beiden Ländern sei aufgrund vorangegangener Europa- und Weltmeisterschaften die entsprechende Infrastruktur mit modernen Stadien vorhanden.