Extra: Grüner Campus ein gutes Argument

06.05.2012 19:23 Uhr | Aktualisiert 06.05.2012 20:14 Uhr
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Tag der offenen Hochschultür

Das Interesse am Tag der offenen Hochschultür in Strenzfeld war groß. (FOTO: MZ)

Von Paul Spengler
Der grüne Campus ist ein schlagendes Argument, das für ein Studium am Hochschulstandort in Bernburg spricht. Diesen Satz bekamen jene, die sich für ein Studium an der Hochschule Anhalt interessieren, beim "Tag der offenen Hochschultür" am Samstag mehrfach zu hören.
Bernburg/MZ. 

Die Mitarbeiter der Hochschule und der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau hatten große Anstrengungen unternommen, um künftigen Studenten die räumlichen, technischen und inhaltlichen Möglichkeiten des Standortes zu zeigen. Professor Bernd Dohmen, Dekan des Fachbereichs Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung, und dessen Kollege Professor Jörg Flemmig vom wirtschaftlichen Zweig der Hochschule wiesen auf den zu erwartenden Fachkräftemangel hin.

"Man trifft eine strategische Entscheidung, die die nächsten fünf bis zehn Jahre gilt", sagte Dohmen. Flemmig wies auf die Chancen eines international ausgerichteten Studiums hin. "Die Spezialisierung auf Wirtschaftsrecht und Immobilienwirtschaft ist einzigartig in Sachsen-Anhalt", warb Flemmig für zwei Studienrichtungen.

Zur persönlichen Auskunft standen im Anschluss in den Seminarräumen im Roemerhaus Professoren und Studenten der Bachelor- und Master-Studiengängen bereit. Ökotrophologie-Studentin Sara Ramminger schätzt an ihrem Ausbildungsgang, dass später der Einsatz in unterschiedlichen Feldern möglich ist. "Das reicht von der Ernährungsberatung über die Sensorik bis zur Produktentwicklung", erklärte die Studentin des vierten Semesters.

Auch die späteren Berufsmöglichkeiten des Studiengangs Wirtschaftsrecht wurden nachgefragt. "Wir haben zu 35 Prozent einen Anteil an wirtschaftlichen Fächern", erklärte Professor Alexander Schmidt. Die Verbindung zwischen Jura und Wirtschaftswissenschaften sei vor allem in der Praxis gefragt. Einsatzfelder bestünden von der Anwaltskanzlei bis zum Personalmanagement eines Unternehmens.

Wer wollte, konnte am Samstag auch das Sprachlabor im Hauptgebäude besuchen. Uta Gallrein, die bereits seit 27 Jahren als Sprachvermittlerin an der Hochschule arbeitet, erläuterte die Einsatzfelder der modernen Technik. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Fremdsprachenausbildung im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Aber auch im "grünen" Bereich werden die Studenten mit fachsprachlichen Texten konfrontiert.