Jürgen Ebert vom Grünflächenamt übernimmt das Schlagen des Maibaums. (FOTO: THOMAS MEINICKE)
Sie ist 15 Meter hoch, schlank, schön gewachsen und hat viel Laub in der Krone. Die Birke, die ab Freitag als Maibaum auf dem Marktplatz stehen soll, kommt aus der Dölauer Heide und hätte aufgrund des dichten Bewuchses an der Stelle, wo sie steht, ohnehin geschlagen werden müssen. Am Freitag um 11 Uhr soll sie aus dem Stadtwald zum Marktplatz transportiert werden.
Ab 14 Uhr, wenn der diesjährige Blumenmarkt öffnet, wird auch die Birke geschmückt. Wie in den vergangenen Jahren, wird das Diane Lang vom Blumengeschäft "Rosenrot" gemeinsam mit Helfern von der HWG übernehmen. "Das Aufstellen des Maibaums soll dann ein richtiges Event werden", sagte Wolfgang Fleischer von der Citygemeinschaft. Es stehe unter dem Motto "Sport im Olympiajahr 2012". "Wir haben sieben Spieler von den Saale-Bulls und 50 weitere Athleten darum gebeten, auf den Marktplatz zu kommen und beim Aufrichten des Baums mit anzupacken", so der City-Manager.
Bis zum Sonntag erwartet die Hallenser dann ein buntes Programm auf dem Markt. Am Freitag und am Samstag wird sich der zentrale Platz in ein wahres Blumenmeer verwandeln. Dazu gibt es am Freitagnachmittag zünftige Musik vom Zimmermannsorchester "Die Ballas", ehe der Maibock angestochen, Maibowle ausgeschenkt und zum Tanz in den Mai geladen wird.
Am Samstag kommt zu den bunten Blumen Gesang. Im Rahmen des 33. Internationalen Kinderchorfestivals gibt es einen Sternmarsch der teilnehmenden Chöre zum Markt und anschließend dort ein Programm. Ab 14 Uhr darf zu den Klängen der Eggersdorfer Musikanten getanzt und gesungen werden.
Der Blumenmarkt endet zwar am Samstagabend. Trotzdem wird auch am Sonntag für gute Laune gesorgt. Gemeinsam mit der Mitteldeutschen Zeitung wird um 11 Uhr zum Familienbrunch eingeladen. Drehorgelspieler treten gleichzeitig zum Wettstreit an. Das Publikum darf entscheiden, welcher Drehorgelspieler ihm am besten gefällt. Die drei besten von ihnen erhalten eine Auszeichnung von der Citygemeinschaft. Zudem gibt es auch für die Kinder viel zu erleben.