Kinder sind auf dem vierseitigen Kletterfelsen der Kinderstadt in Halle unterwegs. (ARCHIVFOTO: LUTZ WINKLER)
Mehr als 1.300 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland hatten sich Anfang 2011 bei dem Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ beworben. Eine unabhängige Expertenjury wählte 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung von Kindern und Jugendlichen stark machen.
In der „Kinderstadt Halle an Salle“ können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren in diesem Sommer bereits zum sechsten Mal eine ganze Stadt nach ihren Wünschen aufbauen und gestalten. Mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern auf der Peißnitzinsel bietet das Großraum-Planspiel viel Raum für Ateliers, Werkstätten, eine Gärtnerei, eine Küche und sogar ein Kino. In diesem Jahr dreht sich hier alles um das Thema Wissenschaft. Doch nicht nur Forschungseinrichtungen wie etwa ein Biolabor oder ein Naturforscherhaus sind für eine funktionierende Stadt nötig. In über 30 verschiedenen Häusern können die kleinen Forscher in verschiedene Berufe hineinschnuppern. Ob Bäcker, Stadtrat oder Bankangestellter: In „Halle an Salle“ sind die Kleinen ganz groß.