Ein Mann testet die Funktion seiner Atemschutzmaske. (ARCHIVFOTO: MZ)
Wie die Polizei in Halle am Freitag mitteilte, hatte eine Hausbewohnerin die Flüssigkeit bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Auswertung einer Probe ergab, dass es sich bei der Flüssigkeit mit hoher wahrscheinlich um übelriechende Buttersäure gehandelt haben soll.
Während die Feuerwehrleute das Treppenhaus reinigten und lüfteten, mussten alle Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Die Richard-Wagner-Straße war zwischen Großer Brunnenstraße und Rosenstraße zwischen 16 und 17.15 Uhr für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gesperrt. Zu einem möglichen Hintergrund des Säureanschlags liegen noch keine Erkenntnisse vor.