Museumsnacht: «Urbane Verzerrungen» mit Tanz, Musik und Architektur im Rahmen der französischen Woche in der Moritzburg. (FOTO: THOMAS MEINICKE)
«Das war ein wahnsinniger Erfolg», sagte ein Sprecher zur Resonanz auf das Programm am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Allein in Leipzig wurden 31 000 Nachtschwärmer gezählt, die sich unter anderem das Ägyptische Museum, die Deutsche Nationalbibliothek oder das Panometer anschauten, um in die dort großflächig dargestellte Natur des brasilianischen Regenwaldes einzutauchen. «Es kamen auch sehr, sehr viele Hallenser zu uns», sagte der Sprecher in der Messestadt.
Es habe sich ausgezahlt, dass es eine Art Shuttle mit einem Museumsnacht-Ticket gegeben habe. Damit konnten Hallenser und Leipziger mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der S-Bahn zwischen beiden Städten auf Tour gehen. Die gemeinsame Museumsnacht gab es zum dritten Mal. In Halle lockten neben den großen Einrichtungen wie der Stiftung Moritzburg mit ihrer Expressionistensammlung auch kleine und sonst nicht immer zugängliche Museen Besucher an. In Halle war das zum Beispiel die Zoologische Sammlung der Universität, in Leipzig freuten sich ein Clown-Museum über deutlich mehr Besucher als sonst, wie der Sprecher weiter sagte.