Haseloff in USA: Amerikanische Unternehmen loben Sachsen-Anhalt

17.05.2012 10:54 Uhr
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Reiner Haseloff

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) spricht in Philadelphia (USA) während seines Besuchs der Vereinigung German Society of Pennsylvania (GSP). (FOTO: DAPD)

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat um Investitionen amerikanischer Unternehmen geworben. In seiner Rede bei einem Investorenfrühstück in der Lincoln Hall des Union League Club am Mittwoch in Philadelphia verwies er auf Standortvorteile.
Philadelphia/dapd. 

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat um Investitionen amerikanischer Unternehmen geworben. In seiner Rede bei einem Investorenfrühstück in der Lincoln Hall des Union League Club am Mittwoch in Philadelphia (US-Bundesstaat Pennsylvania) verwies er auf Standortvorteile. Es gebe gute Fördermöglichkeiten verbunden mit einer guten Infrastruktur, sagte Haseloff.

In den vergangenen 20 Jahren hätten bereits viele amerikanische Unternehmen in Projekte in Ostdeutschland investiert. Deutschland sei gut durch die Wirtschaftskrise gekommen, die Arbeitslosigkeit sei weiter gesunken. Haseloff sagte: „Wir stehen stabil da.“

Unterstützung für sein Anliegen bekam der Ministerpräsident bei der Veranstaltung auch von den US-amerikanischen Unternehmen, Styron und Puralube, die bereits an zwei Standorten in Sachsen-Anhalt Anlagen besitzen und betreiben. Beide Unternehmen lobten die Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung des Landes. Auch die günstige Lage in Europa mit der entsprechenden Infrastruktur spreche für den Standort, hieß es.

Haseloff hatte zu Beginn seiner USA-Reise die Verwaltungssitze der beiden Firmen im Bundesstaat Pennsylvania besucht. Styron ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Produktion von Latex, Plastik und Gummi. Weltweit arbeiten für den Konzern 2.100 Mitarbeiter in 30 Ländern. Am Standort Schkopau bei Halle sind es etwa 500. Das amerikanische Chemieunternehmen Puralube will seinen Standort in Zeitz weiter ausbauen. Geplant ist laut Haseloff eine dritte Raffinerieanlage in Verbindung mit mehr Forschung und Entwicklung. Bis 2014 sollten 50 Millionen Euro investiert werden.