Jerichower Land: Frau mit Stichen im Hals stirbt bei Unfall

21.05.2012 12:10 Uhr | Aktualisiert 21.05.2012 13:12 Uhr
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Digitalkamera für Unfallaufnahme

Mit einer digitalen Kamera wird an einem Unfallort gefilmt. Moderne Technik wie ein 3D-Scanner kann dabei helfen, präzise Erkenntnisse zum Unfallablauf zu gewinnen.  (Bild: Archiv/dpa)

Sie raste mit Messerstichen im Hals in den Gegenverkehr: Nach einem mysteriösen Verkehrsunfall im Jerichower Land ist eine 57-Jährige gestorben.
Möser/Burg/dpa. 

Die Unfallverursacherin erlag am Wochenende ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei in Burg am Montag mitteilte. Die Frau hatte mehrere Messerstiche im Hals und war am Freitag auf ungeklärter Ursache auf einer Kreisstraße in Körbelitz bei Möser in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte sie mit einem Wagen, in dem zwei Frauen saßen, die ebenfalls verletzt wurden.

Es gebe Indizien, wonach die 57-Jährige sich die Messerstiche selbst zugefügt habe, sagte ein Polizeisprecher weiter. Das Messer sei im Fahrzeug sichergestellt worden. Ob die Stiche oder die Folgen des Unfalls den Tod verursacht haben, werde noch geprüft.

Von den beiden Frauen in dem anderen Fahrzeug sei eine 21-Jährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, eine 44-Jährige sei auf dem Weg der Besserung.