Das Bad Schmiedeberger Margarethenfest erinnert an die Durchreise des frisch vermählten Fürstenpaares von der Hochzeit in Leipzig in die Residenzstadt Wittenberg 1431. Als Dank für den herzlichen Empfang durch die Schmiedeberger füllte Margarethe den geleerten Weinbecher mit Dukaten. Davon konnte die Stadt Wald kaufen und Holz für den Wiederaufbau in dem von den Hussiten zerstörten Ort gewinnen.
Das Kurfürstenpaares wird jährlich von anderen Bad Schmiedebergern gegeben. Wer das ist, erfahren die Gäste erst Freitagabend gegen 21 Uhr bei der Begrüßung durch den Bürgermeister Stefan Dammhayn (CDU). Gefeiert wird dann bis Sonntag 19 Uhr im Bad Schmiedeberger Stadtzentrum, Höhepunkte sind die Kurfürstentafel Sonnabend um 13 Uhr im Kurhaus-Garten und der Festumzug am Sonntag um 14 Uhr.